Pressestimmen und Kritiken

Wir waren mal Freunde (Blick zurück nach vorn)

Übermittelt wird die Botschaft, dass es besser ist, sich zu vertrauen, und dass Vorurteile und Abneigung sich oft erst entwickeln, wenn Jugendliche - die als Kinder ungeachtet von Hautfarbe, Herkunft oder Religion miteinander gespielt haben - Ressentiments der Erwachsenenwelt übernehmen.[...] Mit einfachen Requisiten, pfiffigen Dialogen und am Ende sogar mit einem furiosen Rap schaffen es die beiden Schauspieler mühelos, die 13- und 14-Jährigen in ihren Bann zu ziehen, und ernten dafür viel Applaus. [.] Rund 300 Achtklässler haben an diesem Vormittag das eindrucksvolle Stück gesehen.

(Reutlinger Generalanzeiger, 29.04.2017)

Nach der ausgesprochen erfolgreichen "Woche gegen Rassismus" im vergangenen Schuljahr fügte sich nun das Theaterstück von Karl Koch "Wir waren mal Freunde", gespielt vom Berliner Ensemble "Radiks", hervorragend in die Präventionsarbeit der Schule ein. [..] Mehr als eine Stunde saßen die Schüler wie gebannt auf ihren Stühlen und suchten nach Antworten, was ihnen durch eine großartige darstellerische Leistung der beiden Schauspieler schließlich auch gelang. [.] Nach der Aufführung kamen die Künstler mit den Jugendlichen noch etwa eine halbe Stunde sowohl über das Stück selbst als auch über die Themen Respekt, Fremdenfeindlichkeit und Freundschaft ins Gespräch.

(Gemeinschaftsschule Obere Donau, Fridingen, 28.04.2017)

Packendes Theaterstück am Heisenberg über Ehre und Treue. [.] Spannend, abwechslungsreich und raffiniert haben Andrea Bienkowski und Tim Engemann letzte Woche vor den Klassen sieben bis neun diesen Krimi gespielt. Den beiden Schauspielern des Ensembles Radiks aus Berlin gelang es nicht nur ihr Publikum zu packen, sie setzten auch viele Impulse zum Nachdenken, die in einem anschließenden Gespräch thematisiert wurden. Und auch später in den Klassenzimmern wurde überlegt "Was hätte ich getan?" und "Was bedeutet mir eigentlich meine Ehre?"

(Heisenberg-Gymnasium, Ettlingen 23.03.2017)

Nach der Aufführung folgt das direkte Gespräch zwischen Schauspielern und Schülern. Schnell wird klar, dass das Thema die Schüler berührt hat. Viele haben selber einen Migrationshintergrund und fühlen sich von den Problemen, die in dem Stück behandelt werden, angesprochen.
"Ich glaube, es ist gut, wenn wir nicht alles nur schwarz-weiß sehen. Das hat einer der Schüler gesagt, ich fand das eine sehr wichtige Erkenntnis", sagt Andrea Bienkowski über das Gespräch mit den Schülern. Denn das ist eines der Ziele, die das Ensemble Radiks mit seinem Stück verfolgt: die Schüler zum Nachdenken anzuregen.

(BB Heute, Sindelfingen, 16.03.2017)

Rasant und intensiv ist das Spiel der Schauspieler, die gleich in mehrere Rollen schlüpfen. Und bald auch die vierte Wand durchbrechen und ins Publikum gehen. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich angesprochen von den Themen und der Sprache und dem Lied gegen Ende. Antworten werden zum Glück nicht gegeben. Belehren will hier keiner. Die Schüler und Schülerinnen müssen selber über das Gesehene nachdenken. Dazu gibt man ihnen auch gleich Gelegenheit, denn am Ende konnten sie mit den Schauspielern über das Stück und ihre Arbeit zu sprechen.

(Jutta Maron, Schulfarm Insel Scharfenberg, Berlin, 08.03.2017)

Ein Stück über Werte, Respekt, Herkunft, Toleranz, Akzeptanz, Ängste, Freundschaft, Religion und soziale Herkunft und deren unterschiedliche Vorstellungen darüber. Das ist viel, aber es sind auch die Fragen des Lebens. Die Schüler und Schülerinnen der GFS folgten diesem Stück sehr aufmerksam. Eine gute Vorlage, aus der Hand von Karl Koch, in einer authentischen Umgangssprache. Gut beobachtete, realistische Situationen und Konflikte dramaturgisch spannend zusammengeführt [....] kurzweilig, ungekünstelt, ehrlich und nah am Publikum.

(Gustav-Freytag-Schule, Berlin, 23.02.2017)

Fake oder War doch nur Spaß

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Viele Charaktere wie Leas Vater, ihr Lehrer, ein guter Kumpel, ein Freund und ihre vermeintlich beste Freundin prägen die mehr als einstündige Aufführung, die als Zwei-Personen-Stück ausgelegt ist. In der Turnhalle sahen die Schüler zwei starke Schauspieler, die hochemotional und authentisch spielten und somit erlebbar machten, wie ein "Spaß" sich verselbstständigt.
Bei den Schülern der sechsten bis achten Klassen gab es betroffene Blicke, aber auch einige Lacher, denn "Fake" ist nicht nur düster. Es war mit typischen Alltagsszenen versehen, zeigte eine Mädchenschwärmerei für einen Jungen und war auch mit einem "Rap" gespickt, in dem Lea ihren Traum verteidigt.

(Saarbrücker Zeitung, St. Ingbert, 31.05.2016)

Rund 150 Schüler der siebten und achten Klassen der Oberschule Deillich schauten sich das Stück an, in dem die Darsteller Svenja Petermann und Alexander Abramyan in unterschiedliche Rollen schlüpften. So thematisierten sie ein ernstes Problem auf eine Weise, die bei den Schülern ankommt, erklären Claudia Hopp vom Jugendschutz des Landkreis Goslar und Stephani Gobernack vom Präventionsteam der Polizei Goslar. Zum einen wird die Problematik "Cyber-Mobbing" aufgegriffen, zum anderen soll das Stück die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien anregen. Die Aufführung und das anschließende Nachgespräch sollten dazu dienen, die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten für die Opfer und Konsequenzen für die Täter aufzuzeigen.
Das Projekt wurde vom Jugendschutz des Landkreis Goslar und der Polizei Goslar initiiert. Es knüpft an Unterrichtsthemen an, die beide Institutionen für Schulen im Landkreis Goslar anbieten. Das Stück über die Schülerin Lea, die schnell zum Mobbingopfer wird und bald nicht mal mehr ihren eigenen Freunden trauen kann, wird auch an anderen Schulen im Landkreis aufgeführt. So wird das Theater auch am Ratsgymnasium Goslar, an der Vicco-von-Bülow-Oberschule in Vienenburg, an den Berufsbildenden Schulen Bad Harzburg und an der Oberschule am Schloss in Liebenburg das Stück mit dem Namen "FAKE" oder "War doch nur Spaß" aufführen.

(RegionalGoslar.de, 09.02 2016)

In dem Theaterstück, das Schauspieler aus Berlin am 8. Dezember vor 90 Schülern der Freien Schule Rerik (Landkreis Rostock) aufführten, geht es um Cyber-Mobbing, die Risiken beim Umgang mit den sogenannten sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter und die Sicherheit persönlicher Daten. Nach ihrem Spiel diskutierten die Schauspieler Svenja Petermann und Lorenz Pilz mit den Schülern über diese Themen.
Der Theater-Vormittag in Reriks Haus der Begegnung "Kösterschün" kam bei den Mädchen und Jungen sehr gut an. "Dass ich mit meinen Daten vorsichtig umgehen muss, wusste ich schon vor dem Theaterstück und der Diskussion. Aber das Stück hat noch einmal ganz eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig das ist", meinte Jolina Nowak (12) nach dem Vormittag in der "Kösterschün". "Die Schauspieler haben ein schlimmes Thema beeindruckend dargestellt. Ich habe viel dazugelernt", sagte Max Meyer (12). Viele Schüler äußerten sich ähnlich.

(Ostseezeitung, Rerik, 08.12.2015)

Für die rund 120 Schüler des 8. Jahrgangs der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen spielte das Tournee-Theater "Radiks" aus Berlin das Stück "Fake oder War doch nur Spaß" von Karl Koch. Die mobile Theaterproduktion zum Thema "Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz" bot den Schülern packendes Spiel auf der Bühne.
Die beiden Schauspieler trafen in der Sprache der Jugendlichen den Nerv des Publikums. Streckenweise betretenes Schweigen herrschte während der Darbietung. Das Thema - aus dem Leben der Jugendlichen gegriffen - sprach alle an.

(Aachener Zeitung, 13.11.2015)

[...] schnell wird deutlich, dass etliche Zuschauer eigene Erfahrungen mit dem Thema Mobbing gemacht haben. Künstlerisch verdichtet widmet sich das Stück "Fake oder War doch nur Spaß" von Karl Koch, einst Schauspieler am Nordharzer Städtebundtheater Quedlinburg, dem Thema Cybermobbing.[...] Was als vermeintlicher "Zickenkrieg" begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der Beteiligten voraussehen konnte.

(Mitteldeutsche Zeitung, 21.10.2015)

Die jungen Schauspieler Manuela Weirauch und Tom Pilath schlüpfen gekonnt in die unterschiedlichen Rollen und zeigen eindrucksvoll die Gefühlswelt der Beteiligten, insbesondere die Ohnmacht und Verzweiflung des Opfers. Nach der Aufführung wurden in einem Gespräch offene Fragen geklärt. Zunächst interessierte die Schüler der Beruf des Schauspielers, dann aber schloss sich eine lebhafte Diskussion zum Thema "Cybermobbing" an. Insbesondere die Frage, an welchen Stellen des Stücks die Akteure anders hätten handeln können, damit die Situation nicht in dieser Weise eskaliert wäre, bot reichlich Gesprächsstoff.

(Fränkische Nachrichten, 20.07.2015)

Die Schüler folgten ein Stunde lang konzentriert dem Geschehen auf der Bühne - ein Zeichen, dass ihnen die Problematik nicht gleichgültig war. Am Ende spendeten sie den Darstellern reichlich Beifall.
»Fake oder War doch nur Spaß« lieferte reichlich Ansatzpunkte dafür, im Unterricht die Jugendlichen für das Thema weiter zu sensibilisieren und ihnen Kompetenzen für den Umgang mit den Neuen Medien zu vermitteln. Organisiert wurde das Gastspiel des Tourneetheaters »Radiks« vom Zeller Jugendtreff unter Leitung von Albert Heizmann und finanziert vom Zeller Jugend- und Kulturverein.

(Mittelbadische Presse, 14.07.2015)

[...] Dabei war die Frage: "Was kann ich dagegen tun?" in der Gesprächsrunde zentral. Jugendliche wissen oft nicht, wie sie sich in Situationen, in denen sie selber Opfer von Mobbingattacken werden, oder als Beobachter solcher Attacken verhalten sollen. Im Gespräch wurde dabei schnell deutlich, dass das Handeln unerlässlich ist - Schülerinnen und Schüler sollten sich an Lehrer, Schulsozialarbeiter oder auch an die Polizei wenden, denn oftmals sind unerwünschte Verbreitung von Videos und Fotos auch Straftatbestände.

(Jelena Horn, Gottlieb-Daimler-Schule, Sindelfingen, 09.06.2015)

Anspannung lag über der Aula, als Manuela Weirauch, Mitglied des Ensembles "Radiks" aus Berlin, in die Rolle der 17-jährigen Lea schlüpfte. Dieses junge Mädchen, wie so viele andere in Zeiten der Castingshows, vom Traum geleitet, Schauspielerin und Sängerin werden zu wollen, stellt sich in einer Agentur vor. Am Ende erhält sie eine vage Zusage. Nadine, Leas Freundin und auch in der Band, neidet ihr den vermeintlichen Erfolg, und was mit einigen wenigen Sticheleien beginnt, zieht schon bald größere Kreise, die Mobbing-Attacken weiten sich aus und werden auch über Facebook verbreitet.

(Allgemeine Zeitung, Hargesheim, 13.05.2015)

[...] Beide Aufführungen mit "Fake oder War doch nur Spaß" sind heute bestens über die Bühne gegangen. Frau Schneider und Herr Abramyan haben sehr gut gespielt. Es ist Ihnen gelungen, die Jugendlichen mit ihrem Spiel zu packen, so dass in unserer Aula eine sehr konzentrierte, phasenweise auch betroffene, Stimmung spürbar war.

(Roger Rauber, Prorektor Kantonsschule Seetal (Kanton Luzern), 05.05.2015)

[...] Dabei zog sie nicht nur die sehr realistisch gespielte Geschichte um Lea, einem jungen Mädchen, das zunehmend von seinen Mitschülern gemobbt wird, in den Bann. Auch die schauspielerische Darbietung, die Intonation, Mimik und Gestik von Dorothee Krüger und Alexander Abramyan vom Ensemble "Radiks" aus Berlin fesselte die jungen Zuhörer.

(Pyrmonter Nachrichten, 14.04.2015)

Die Theaterproduktion zum Thema Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz schaffte den Bogen zwischen Information, Wachrütteln und Unterhaltung. Das Stück entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen und Pädagogen. [....] Direkt nach der Aufführung gab es ein Gespräch mit den beiden Schauspielern. Warum steht im Titel des Stückes "Fake"? wollten die Kids wissen. Die Antworten kamen schnell und richtig. [....]Das Stück verdeutlichte, wie schnell sich Mobbing ausbreiten kann, wie rasch es unkontrollierbar wird. Meist gibt es einen Haupttäter, die Masse macht mit, fühlt sich unschuldig.

(Echo-online.de, Heppenheim, 13.02.2015)

In den Genuss des Theaterstücks "Fake oder war doch nur Spaß!" des Theaterensembles "Radiks" kamen kürzlich Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Obersberg sowie der Gesamtschule Obersberg. [....] Das Stück war Teil einer Unterrichtseinheit, die die Themen Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing in den Klassen des EIBE-Programms fokussierte, um Schüler und Schülerinnen für diese Problematik zu sensibilisieren und den Umgang damit zu reflektieren. Eine anschließende rege Diskussion zwischen Schauspielern und Schülerinnen und Schülern zeigte das große Interesse seitens der Jugendlichen an diesem Thema.

(osthessen-news.de, Bad Hersfeld, 26.01.2015)

[...] So viele begeisterte und positive Rückmeldungen seitens Schüler- und Lehrerschaft! Insbesondere bei den älteren Schülern kam das Stück sehr gut an und auf Nachfrage, was ihnen besonders daran gefallen hätte, kam häufig die Rückmeldung "Das waren coole Schauspieler", und anscheinend hat auch die Tatsache, dass die Theatergruppe Radiks aus Berlin angereist kam, Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler ebenso etwas von der Thematik für sich mitnehmen werden.

(Schulsozialarbeit, Kusel, 17.12.2014)

[...] Das brisante Thema wurde in 3 hervorragenden Veranstaltungen sehr ansprechend umgesetzt und von Romana Schneider und Tim Engemann engagiert präsentiert. Anregende Gespräche im Anschluss an die Aufführungen haben unsere Schüler zusätzlich sensibilisiert. Wir danken nochmals herzlich und wünschen dem Ensemble weiterhin viel Freude und Erfolg.

(Uschi Zinn, Staatl. Gymnasium Neuhaus am Rennweg, 05.11.2014)

Das Ensemble "Radiks" aus Berlin verzichtete bei seiner Aufführung auf den erhobenen Zeigefinger. Es wollte die Jugendlichen nachdenklich stimmen und ihnen ermöglichen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und eine eigene Position zu entwickeln.[...] Geschickt haben die beiden Schauspieler des Ensembles die Geschichte immer wieder durch Kommentare unterbrochen und damit eine Distanz zu dem Erzählten geschaffen, die es den Schülern ermöglichte, die Geschehnisse zu reflektieren und zu erfassen. [...] Der lang anhaltende und kräftige Applaus und das Interesse der Schüler in der anschließenden Diskussion bestätigten, dass mit der Aufführung ein wichtiger Schritt für einen bewussteren Umgang mit der uns immer wieder konfrontierenden Problematik des Cybermobbings gegangen wurde.

(Neue Westfälische, 22.10.2014)

An dieser Stelle sollte den Schauspielern ein großes Lob ausgesprochen werden, denen es durch ihre authentische Darstellung gelungen ist, die Spannung über das ganze Stück aufrechtzuerhalten und so bei den Schülern Impulse für kritisches Denken zu setzen. Der lang anhaltende und kräftige Applaus und das Interesse der Schüler in der anschließenden Diskussion bestätigten, dass mit der Aufführung ein wichtiger Schritt für einen bewussteren Umgang mit der uns immer wieder konfrontierenden Problematik des Cybermobbings gegangen wurde. Das Gefühl der persönlichen Betroffenheit, ob als Täter, Opfer oder bloßer Zuschauer, welches mit einer Identifikation mit den Figuren einhergeht, bewirkt vermutlich wesentlich mehr als jede Belehrung. Der scheinbare "Fake" ist kein Spaß - diese Nachricht ist bei den Schülerinnen und Schülern angekommen und hat sie berührt und wird sicherlich auch Spuren im Schulleben des Gymnasiums St. Xaver hinterlassen.

(S.Girolstein, Gymnasium St. Xanten, 30.09.2014)

Im Nachgang zu den Theateraufführungen möchten wir uns auf diesem Weg für die Unterstützung und den reibungslosen Ablauf herzlich bedanken. Die Rückmeldungen waren sowohl von Lehrer- als auch von Schülerseite ausschließlich positiv. Mit der Darstellung der Geschehnisse und des Cybermobbings ohne jede Moralisierung haben die beiden Schauspieler den Nerv der Kinder getroffen und zum Nachdenken angeregt. Im Nachgespräch haben vor allem die vielen persönlichen Erfahrungen der Darsteller die Schüler beeindruckt.

(Denise Dorsch, Jugendamt Rhein-Pfalz-Kreis, 16.07.2014)

"Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, mit den Schülern über diese Themen ins Gespräch zu kommen. Nicht wenige haben bereits selbst Erfahrung mit Mobbing oder Cybermobbing, und es ist gut, wenn wir uns als Schulgemeinschaft gegenseitig stärken und über konkrete Hilfen informieren", so die Schulsozialarbeiterin Andrea Hüfner.

(WochenSpiegel Schweich, 20.06.2014)

Die schauspielerische Leistung und Authentizität kam gut bei den Zuschauern an. Auch bei der Nachbesprechung fanden die Akteure den richtigen Ton zu den Jugendlichen und haben mit ihren Aussagen wichtige Impulse zum Umgang mit Mobbing geben können.

(Joachim Scholer, Jugendschutz Koblenz, 16.06.2014)

Die beiden Akteure sind gut aufeinander eingespielt und kommen mit wenigen Requisiten aus - nur Handy und Notebook sind ständige Begleiter. [...] Den freischaffenden Künstlern gelingt es eine gute Stunde lang, die Zwölf- bis Vierzehnjährigen zu fesseln. Zum einen durch ihr ausdrucksstarkes Spiel, aber auch weil sie ein Abbild der Lebenswelt der Jugendlichen zeichnen.

(www.op-online.de, 02.06.2014)

Nahezu alle Schüler hatten sich im Anschluss an die Aufführung und das Nachgespräch begeistert geäußert und viele Schüler meinten, dass sie nun verstanden hätten, was Cyber-Mobbing bedeuten kann. In diesem Sinne auch ein herzliches Dankeschön an die Schauspieler.

(Ilona Mailänder, Bildungszentrum Wildberg, 30.05.2014)

"Fake oder War doch nur Spaß" entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen und Pädagogen und bietet einen fundierten Beitrag zum Thema Cyber-Mobbing und Medienkompetenz. Die mobile Theaterproduktion traf ganz offensichtlich den "Nerv" der 10- bis 13-Jährigen. [...] Handlung und Art der Darbietung fesselten die Zuhörer. Und brachten sie zugleich zum Nachdenken.

(neckar.chronik, 20.05.2014)

Der brandaktuelle Inhalt des Theaterstücks fesselte das Publikum, was nicht zuletzt an den hervorragenden schauspielerischen Leistungen der Darsteller lag. [...] Eine gelungene Aufführung, die uns ein aktuelles Thema näher brachte und uns zum Nachdenken und Umdenken animierte! Wir würden uns weitere solche Theaterstücke an unserer Schule wünschen.

(Andre Bastian, Beratungslehrer Berufskolleg Hildesheim, 20.03.2014)

Wir, d.h. alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 und die dazu gehörigen KlassenlehrerInnen und PraktikantInnen, waren und sind noch sehr beeindruckt vom Spiel und der Wirkung des Stücks. Alle 140 Kids waren voll bei der Sache und es gelang den beiden Schauspielern, sie ins Geschehen hineinzuziehen. Insgesamt eine hervorragende Vorlage für unsere Weiterarbeit an dieser Thematik.

(S. Glomski, Realschule Nephten, 24.02.2014)

Das Stück wurde von den beiden hervorragenden Schauspielern des Ensembles in wechselnden Rollen absolut überzeugend in Szene gesetzt. Gefesselt von der Geschichte, die immer wieder unter die Haut geht, verfolgten die Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse das im Anschluss an das Stück von den beiden Akteuren geführte Gespräch.

(I. Rensinghoff, K. Torkel, Europaschule Westerstede, 21.02.2014)

"Die Schüler und Schülerinnen waren durch die gute Schauspielleistung und die schülernahe Inszenierung des Stückes ganz gebannt. [...] Eine dreiviertelstündige Fragenflut zum Thema zeigt, wie groß das Interesse am Thema bei den Jugendlichen ist" so Birgit Rother, die Sozialpädagogin des Fichte-Gymnasiums. Auch Mitarbeiter des Sozialpädagogischen Zentrums in Hagen und die Jucops äußerten sich durchweg positiv über die Veranstaltung, so dass das Fichte-Gymnasium über eine Wiederholung und ggf. eine feste Etablierung dieser Veranstaltung nachdenkt.

(Fichte Gymnasium Hagen, 20.02.2014)

Wie aus einer Lüge, die aus Neid entstanden ist, eine Welle mit Intrigen und Hetzkampagnen unter Mitschülern werden kann, demonstrierte eindrucksvoll das Ensemble Radiks aus Berlin. [...] Mit einem kritischen Blick auf das meist achtlose Medienkonsumverhalten von Jugendlichen zeigte das Stück, wie schnell eine Lawine ins Rollen kommt, die fast unkontrollierbar scheint. Die anschließende Gesprächsrunde führte zu einem regen Meinungsaustausch.

(Harzkurier.de, 16.01.2014)

Aufgeschlossen und interessiert, zum Teil auch sichtlich beeindruckt stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen und trugen zu einer lebendigen Diskussion über das Thema des Stücks bei. "Ein durchweg gelungenes Theatererlebnis, das aufgrund der Aktualität der Thematik unbedingt wiederholt werden sollte", fanden auch die Kooperationspartner in den Schulen.

(Simone Sommerfeld, Fachdienst Jugendarbeit Landkreis Nienburg/Weser, 27.11.2013)

Das Stück traf genau den Nerv und die Realität der jungen Leute. "Mobbing ist ein Thema. Und wie die beiden Schauspieler das in ihrer Geschichte herübergebracht haben, war echt so wie im Leben, sogar in unserer Sprache", meint Amelie U. (19). Auch ihre Freundin Jenny D. (19) steht noch unter dem Eindruck des Gesehenen: "Es geht schon unter die Haut, was Mobbing in einem Menschen so anrichten kann."

(Ostseezeitung, 08.11.2013)

Vielen Dank für die sehr gelungene Vorstellung. Das Thema "Cybermobbing" wurde realitätsnah dargestellt und abwechslungsreich inszeniert. Das Theater kam sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehren sehr gut an. Viele der Schüler fühlten sich mit ihrem eigenen Spiegelbild konfrontiert und wurden für das Thema sensibilisiert.

(Simone Fischer, Staatliche Berufsschule Eichstätt, 31.07.2013)

Zwei engagierte Schauspieler, sieben genau skizzierte Rollen und eine Sprache, die die Schüler verstehen. So muss man sich das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß" vorstellen. [...] "Es bringt wirklich zum Nachdenken", urteilte Lena S. (14) über die Aufführung. Ihr Mitschüler Florian R. (14) sagte unter dem Eindruck des Theaterstücks: "Ich würde in jedem Fall mit der Schulleitung und den Eltern reden."

(Freisinger Tagblatt, 18.07.2013)

Die Lebenswelt der Schüler, die sich zu einem wesentlichen Teil auf virtuellen Kommunikationsplattformen abspielt, macht jeden einzelnen zu einem Darsteller auf der Weltbühne Internet. Jeder kann durch Facebook, Twitter, WhatsApp sowohl als Protagonist als auch als Zuschauer Cybermobbing erfahren. [...] Die Veranstaltung sensibilisierte die Schüler für den verantwortungsvollen Umgang mit Streit im Internet und bestätigte Oscar Wildes Einschätzung des Theaters allgemein: "Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein."

(Schwarzwälder Bote, 18.06.2013)

Das Theaterstück schafft es, eindrücklich vor sozialen Netzwerken zu warnen, ohne sie zu verurteilen. An vielen Stellen merkt man, dass Lea Fehler macht, die jedem passieren können, der sich im Internet bewegt. Und man spürt, dass das Netz Gefahren bereithält, mit denen man alleine nicht zurechtkommen kann und die man kennen sollte, um sie zu umgehen.

(Armin Landwehr, Bildungszentrum-Niederstetten, 05.06.2013)

Bei den Schülern kam diese Art der Prävention sehr gut an: "Das Theater war leider viel zu kurz" stellte Ilias fest und Manuel fand gut, dass "die Schauspieler sich danach noch viel Zeit genommen haben, um mit uns über die Folgen von Cybermobbing zu sprechen."

(Ralf Breuer ,Boeselager Realschule, 20.05.2013)

Wie schnell manche Worte in Internetforen stehen und für alle einsehbar sind, ist den Jugendlichen im Umgang mit den modernen Medien oft nicht bewusst. Nicht nur nah am Leben, sondern auch nah an der Lebenswelt der Jugendlichen setzt sich das Theaterstück mit aktuellen Themen wie Cybermobbing oder Datenmissbrauch im Internet auseinander. Es geht um Illusion, virtuell geschaffene Wirklichkeiten, Datenmissbrauch, Scheinfreundschaften - und um die mitunter zerstörerische Macht der neuen Medien. [...] Dass die Botschaft die Schülerinnen und Schüler erreicht hatte, zeigte sich in der anschließenden Diskussion und im intensiven Erfahrungsaustausch mit den Schauspielern. Betroffene Äußerungen und eigene Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler bereicherten den gemeinsamen Gedankenaustausch.

(baden online, 15.04.2013)

Ich möchte mich noch einmal für die sehr gute Organisation im Vorfeld zur Veranstaltung bedanken! Die Aufführung selbst hat sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen sehr beeindruckt.

(Meinolf Solfrian, Studienrat Berufskolleg der Stadt Hagen, 04.03.2013)

Nicht nur die schauspielerische Leistung, sondern die gesamte Inszenierung des Stückes war sehr gelungen; die verschiedenen Facetten der Themen wurden angesprochen, der fiktive Fall war für alle nachvollziehbar. Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Zuschauer Zeit, in einem gemeinsamen Gespräch mit den Schauspielern auf das Gesehene zurückzublicken und Fragen zu klären, was auch rege genutzt wurde. In Einem waren sich alle einig: Leas Geschichte könnte auch im realen Leben passieren und das wichtigste ist, miteinander zu reden, Probleme frühzeitig anzusprechen und sich nicht gegenüber Mobbing zu verschließen.

(Gießener Anzeiger, 20.02.2013)

[...] zwei gelungene Theatervorführungen am Berufskolleg. Es hat alles wunderbar geklappt und das Stück ist gut bei unseren Schülern angekommen. Es war sehr gut gespielt und für unsere Schüler war es eine sehr gute Erfahrung. Vielen Dank für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

(Christian Barzen, Schulsozialarbeiter, Berufskolleg am Tor Bielefeld, 29.01.2013)

Im Anschluss an das Theaterstück fand ein intensiver Austausch mit den Darstellern statt. Da das Thema "Cyber-Mobbing" sehr aktuell ist, wird es in den folgenden Wochen im Unterricht behandelt werden. Vielen Dank an das Ensemble "Radiks" für diese wichtige Veranstaltung!

(Detlev Middelveld, Technisches Berufskolleg Solingen, 24.01.2013)

Wie das Stück auf eindrucksvolle, aber auch schockierende Weise zeigt, ist Cyber-Mobbing ein nicht zu unterschätzendes Problem, das sich immer weiter ausweitet. [...] Aber nicht nur die Schüler sollen durch Theateraufführungen oder Unterrichtseinheiten sensibilisiert werden. Auch Lehrer und Eltern werden von der Schule laufend über die Gefahren des Internets unterrichtet. »Es ist wichtig, dass wir dabei mit allen Gruppen arbeiten«, erklärt die Pädagogin, »denn das Problem vermischt sich zwischen Schule und Elternhaus.«

(Westfalen-Blatt, 22.01.2013)

Nein, Fake war es nicht! Es war richtig gutes Theater!! Aufgeführt als 2-Personen Stück durch das mobile Theater Radiks aus Berlin mit Schauspielerin Corinne Thalmann und Schauspieler Tim Engemann, die die Thematik „Mobbing" wirklich eindringlich und überzeugend darstellten. Nämlich so, wie auch das wirkliche Leben spielt. [...] Klar wird: Das Internet vergisst nichts. „Was drin ist, bleibt drin". Ob es wirklich möglich ist, Jugendlichen die Grenzen im Umgang mit dem Internet zu vermitteln, bleibt dahingestellt. Deshalb ist Aufklärung immer und immer wieder von Nöten.

(Berufskolleg Hattingen online, 07.01.2013)

Zum Kernstück der Aufführung wurde die Szene, in der „die Schuldige“ Nadine ihrem Klassenlehrer gestehen musste: „Ich kann es nicht mehr aufhalten – selbst wenn ich es wollte.“ Längst bekommt Lea böse SMS, wird in Chatforen als „Fischgesicht“ verspottet oder findet beleidigende Fotomontagen im Internet. Der Funke hat sich zum Flächenbrand ausgeweitet.
Der Autor des Stückes, Karl Koch, trifft damit den Nerv der Zeit: Fachleute sagen, dass jeder siebte Jugendliche schon einmal beleidigende oder peinliche Inhalte über sich im Netz gefunden hat. 87 Prozent der Jugendlichen sind in sozialen Netzwerken angemeldet.

(Pressemeldung-NRW.de, 21.12.2012)

In Form eines Dokumentartheaters schilderten die Schauspieler Emotionen, Gespräche und Intrigen in den Szenen, aber auch während zwischenzeitlicher Ansprache an das Publikum. Die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität waren nahezu fließend – und sollten bewusst von den jungen Zuschauern unterschieden werden können. [...] Ein aktuelles Thema, vorher und nachher im Unterricht besprochen, sei in dieser Form aufbereitet eine erstklassige Ergänzung.

(rp online, 13.12.2012)

In dem Stück wurde gut herausgearbeitet, wie Mobbing entstehen kann, zum Selbstläufer werden kann und schließlich Auswirkungen und Konsequenzen hat. [...] „Fake oder War doch nur Spaß“ wird in den entsprechenden Schulklassen weiterhin Thema bleiben, um Schüler für das Thema „Mobbing“ zu sensibilisieren und kompetent im Umgang mit Neuen Medien zu machen – das Theaterstück hat dafür reichlich Ansatzpunkte gegeben.

(Pirnaer Rundschau, 02.10.2012)

Als Partner für das Nachgespräch standen neben den beiden Schauspielern Judith Bourdillon und Alexander Abramyan Herr Staatsanwalt Strewe/ Erfurt, Herr Möller/ Thillm und Frau Kubis/ Weißer Ring – Landesstelle Erfurt zur Verfügung. Spätestens da wurde den Schülern deutlich, dass Mobbing bzw. Cyber-Mobbing kein Kavaliersdelikt ist bzw. welche Gefahren im Netz lauern können.

(Steffi Xylander, Pestalozzi-Gymnasium Stadtroda, 06.09.2012)

Dass es sich bei Mobbing-Aktionen dieser Art um Straftaten handelt, wurde im Anschluss an das Stück geschildert. Viele Schüler nutzten das Nachgespräch mit den Darstellern, um von eigenen Erfahrungen zu berichten. Während manche unter Mobbing litten, mischten sich andere mutig in Streitigkeiten ein. Die Schauspieler ermutigten das junge Publikum, nicht wegzuschauen, sondern Betroffene zu unterstützen, indem sie Hilfe holen. Auch Opfer sollten sich derartige Hänseleien nicht gefallen lassen und Rat suchen.

(Lingener Tagespost, 30.06.2012)

Am Ende der Geschichte, deren Aufführung von der pädagogischen Stiftung Cassianeum in Donauwörth mitgefördert wurde, läuft Lea von zuhause weg. Sie versteckt sich in einem alten Speicher, zündet ihn an und springt aus einem der oberen Fenster. Mit Glück überlebt sie und kommt in eine psychiatrische Klinik. Gegen die Hauptverantwortlichen gibt es ein Gerichtsverfahren. [...] Blickt man auf die Realität, nimmt Cyber-Mobbing aber nicht immer ein gutes Ende wie bei Lea im Theaterstück. In den vergangenen Jahren haben sich etwa in Großbritannien drei junge Mädchen umgebracht, weil sie die Beschimpfungen und Drohungen in sozialen Netzwerken nicht mehr aushielten.

(Donauwörther Zeitung, 16.05.2012)

„Das Thema Cyber-Mobbing brennt und ist interessant“, begrüßte Michael Hannawacker, stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender, die Siebt- und Achtklässler (des Frobenius-Gymnasiums). […] . Das Resümee des Theatervormittags war, dass Mobbing unter Schülern keine Zeiterscheinung der heutigen Jugend ist. Es ist eine allgemein menschliche Verhaltensweise, die unter bestimmten Bedingungen auftritt und zerstörerische Folgen haben kann. Für Täter und Opfer.

(Mainpost Hammelburg, 27.04.2012)

[…] die jungen Leute (akzeptierten), dass ihnen hier Erwachsene Gleichaltrige vorspielten. Das ist ein Balanceakt, der allzu häufig danebengeht. In diesem Fall allerdings nicht, und das ist ein Kompliment an Laurine Betz und Phillip Sponbiel, die angenehm zurückhaltend und gar nicht affektiert in die Teenager-Rollen schlüpften.

(Fränkische Nachrichten, 01.03.2012)

An unserer eigenen Courage zu arbeiten, hinzuschauen und es nicht zuzulassen, dass jemand zum Mobbing-Opfer wird, das ist die Botschaft des Theaterstücks "Fake" und der Vorsatz, den sich hoffentlich jeder der begeisterten Zuschauer mitgenommen hat.

(Anne-Marie Honold, Chemisches Institut Dr. Flad, 16.02.2012)

Das Stück "Fake oder War doch nur ein Spaß" stellt durchaus glaubwürdig Alltagssituationen, Träume und Probleme von Jugendlichen dar, und zwar in genau der Sprache, welche die Jugendlichen sprechen. Dass just diese während des leichtfertigen Umgangs in Chatrooms, sozialen Netzwerken oder bei SMS-Kontakten zunehmend verroht, erscheint beinahe zwangsläufig. […] Die Schauspieler stellen eindrucksvoll die Sprachlosigkeit des Opfers sowie die aller anderen Beteiligten dar. Einschlägige Fernsehsendungen verzerren die Realitätsdarstellung für Jugendliche, suggerieren fatale Illusionen und Lebensentwürfe. Im Prinzip treibt die Heranwachsenden ihre Suche nach Anerkennung um, doch was als Spiel beginnt, wird mit der Zeit zu einem schrecklichen Selbstläufer.

(Badische Zeitung, 15.02.2012)

„Fake oder War doch nur Spaß“ von Karl Koch ist ein Lehrstück über Mobbing, das ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. Die kurzen prägnanten Dialogszenen der mobilen Theaterproduktion wurden von zwei Schauspielern des Ensembles „Radiks“ am Donnerstagvormittag in der Aula der IGS Busecker Tal überzeugend dargeboten [...] . Die Gesichter der Schüler der achten Jahrgangsstufe während der Aufführung wirkten sehr nachdenklich und spiegelten echte Betroffenheit wider.

(Gießener Allgemeine, 13.02.2012)

Die beiden jungen Darsteller Dürten Thielk und Phillip Sponbiel verstanden es hervorragend, in den verschiedenen Rollen den Schülern die ausweglose Situation der Schülerin Lea darzustellen, die im Internet gemobbt wird. Dieses sogenannte "Cyber-Mobbing" war Thema der Aufführung. Ausgelöst durch den Neid der "besten" Freundin nimmt die Ausgrenzung Ausmaße an, die von Lea selbst nicht mehr zu stoppen sind und sie schließlich zu einer Verzweiflungstat führen – sie will sich das Leben nehmen [...] . Alle Aspekte von Mobbing-Attacken werden angesprochen: Sticheleien, beleidigende Kommentare, Lügen, Bedrohungen. Videoaufnahmen, mit dem Handy gemacht, werden online gestellt; Beschimpfungen und Spitznamen geben Lea der Lächerlichkeit preis. Spielszenen und Kommentare wechseln sich im Stück ab und werfen Fragen auf, die am Ende der Vorstellung von den Schauspielern noch einmal thematisiert wurden und zu einem angeregten Gespräch mit den Schülern führten: Wie konnte es dazu gekommen? War die Entwicklung absehbar? Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können? Wer hat Schuld? Und vor allem: Was können Schüler tun, wenn sie von Mobbing erfahren?

(Schwarzwälder-Bote 09.02.2012)

In einer Einführung wies die Organisatorin Sylvia Hellmuth-Hambrecht auf eine repräsentative Studie der Universität Münster zusammen mit der Techniker Krankenkasse hin, die 2011 zu dem Ergebnis gekommen war, dass mittlerweile mehr als 36 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer von Cybermobbing betroffen seien. 21 Prozent der Befragten konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet aufzutreten. [...] Die Aktualität des Themas zeigte sich in der tiefen Betroffenheit der Schüler über das nachfolgende Theaterstück von Karl Koch, heißt es weiter im Pressebericht des Beruflichen Schulzentrums. [...] Von der Intensität und dem Realitätsbezug des Theaterstückes wurden die Schüler schnell erfasst. Sehr schnell erkannten sie das Ausmaß von Cybermobbing. Sie fühlten die Beleidigungen, Bedrohungen und sexuellen Belästigungen über das Internet sowie die persönlichen Folgen mit.
Befreiendes Lachen milderte die Beklemmung des Stückes. Mit begeistertem Applaus schüttelten sie die Anspannung des Stückes ab und würdigten die Leistung der Schauspieler.

(Fränkische Nachrichten, 09.02.2012)

Große Spannung und Betroffenheit herrschte bei den Neuntklässlern des Max-Born-Gymnasiums, als das Theaterstück „Fake oder War doch nur Spaß“ über Cyber-Mobbing und Psychoterror aufgeführt wurde. Die Inszenierung der Theatergruppe Ensemble Radiks aus Berlin zog Schüler und Lehrer gleichermaßen in den Bann.[...] Die Gesichter während der Aufführung und die anschließenden Aussagen in Gesprächen untereinander zeigten, dass die Schüler vom Thema des Stücks tief beeindruckt waren. Diese emotionale Teilnahme wird nun im Unterricht aufgegriffen, um das Thema Mobbing weiter zu bearbeiten. Durch diese Form aktiver Prävention und ein seit vielen Jahren am Max-Born-Gymnasium etabliertes Mediatoren-Programm soll zu einem partnerschaftlichen Umgang der Jugendlichen untereinander beigetragen werden.

(Backnanger Kreiszeitung, 06.02.2012)

Autor Karl Koch verfasste ein dichtes Stück, in dem er lauter echte Fälle verwoben hat. Die Schauspieler sprechen das Publikum immer wieder direkt an, doch die Jugendlichen trauen sich nicht recht, zu reagieren. „Das kann jedem passieren, manche Leute verdummen beim Thema Liebe“, stellt ein Mädchen in der anschließenden Gesprächsrunde trocken fest. Nadine sei ziemlich hohl, und bloß weil man neidisch sei, gebe es keinen Grund, die Freundin schlecht zu machen.
„Die hätte sich mit freuen sollen oder über ihre Eifersucht reden“, finden die Schüler. Alle wissen, dass im Internet leichter mal Dinge gesagt werden. Ein Junge gibt zu, früher regelmäßig bei solchen Onlineaktionen dabei gewesen zu sein. Sowieso sind alle bei Facebook. Im Unterricht wird das Thema nun mit Hilfe jeder Menge Material nachbearbeitet.

(Hohenloher Zeitung, 03.02.2012)

Konzentriert verfolgten Klassen des neunten Jahrgangs an der GHS die Entwicklung des Dramas „Fake oder war doch nur Spaß“. In der anschließend angesetzten Diskussion lauteten die Kommentare der Schülerinnen und Schüler unter anderem: „In der heutigen Gesellschaft kommt so was halt vor“ über „Besser nicht antworten“ bis hin zu „Man könnte miteinander reden“.
Erfahrungsgemäß finde eine intensivere Diskussion in den kleineren Gruppen der Klassen statt, stellten Sabine Weiß und Dieter Dotzert fest. Die Deutschlehrer hatten die Themen Cyber-Mobbing und Medienkompetenz im Unterricht vorbereitet. „In dem Stück wurde deutlich, dass eben nicht alles nur ein Spaß ist und dass sich aus einer kleinen Lüge eine furchtbare Sache entwickeln kann“, sagte Weiß.

(Nachrichten aus Hessen.de, 30.01.2012)

Nicht nur nah am Leben, sondern nah an der Lebenswelt der Jugend – auf diese Art setzt sich das Berliner Ensemble Radiks mit den Themen Cybermobbing und Datenmissbrauch im Internet auseinander. Im Schlossberg-Forum des Gymnasiums und der Realschule plus in Cochem [...] . “Fake oder: War doch nur Spaß“ ist, obwohl es nur eine Stunde dauert, ein vielschichtiges Stück, geschrieben von Radiks-Leiter Karl Koch. Es geht um Illusion, virtuell geschaffene Wirklichkeiten, Datenmissbrauch, Scheinfreundschaften und die mitunter zerstörerische Macht der neuen Medien. Die beiden Akteure des Berliner Ensembles, Selina Maluche und Alexander Abramyan, schlüpfen in viele verschiedene Rollen – und jede einzelne kauft ihnen der Zuschauer ab.
Das Bühnengeschehen inszeniert einen Teil ihrer Welt treffend. Das lassen die Reaktionen der Schüler im Schlossberg-Forum erahnen: Während beklemmender Momente, die vorführen, wie leicht Lügen und Beleidigungen sich im Internet verselbstständigen und einen jungen Menschen zugrunde richten können, ist es still. Später, das Stück ist zu Ende, loben die jungen Zuschauer im lockeren Zwiegespräch mit den Akteuren Nadines Klassenlehrer. Er versucht schließlich, das Cybermobbing gegen Lea einzudämmen. Allen scheint bewusst zu sein: Was einmal den Weg ins World Wide Web gefunden, entfaltet dort lange, vielleicht für immer seine Wirkung, ob positiv oder negativ. User sollten also nicht nur den Rechner, sondern auch ihre Hirne einschalten!

(David Ditzer, Rheinzeitung, 28.01.2012)

Die Schüler der 6. Klassen in der Heinrich-von-Brentano-Schule, so ließ sich bei dem Stück feststellen, konnten sofort erkennen, „was die Rollen für illegale und gemeine Dinge getan haben“. Als das Stück begonnen hatte, sah man 148 staunende Schüleraugen, ein Publikum, das gebannt der Theaterpräsentation folgte und über ganze 60 Minuten konzentriert bei der Sache war. [...]
Das Team der Schulsozialarbeit an der Heinrich-von-Brentano-Schule ist froh über diesen gelungenen Abschluss des Projektes und auch für Schüler war es etwas ganz Besonderes, dass extra für sie ein Theaterensemble an die Schule kam. [...] „Ein absolut passender Abschluss für das Medienkompetenzprojekt! Man konnte dem Stück gut folgen und der Inhalt kam bei den Kindern an.“

(Hochheimer Zeitung, 27.01.2012)

Cybermobbing ist im Zeitalter der multimedialen Vernetzung gerade unter Jugendlichen ein großes Thema. Aus diesem Grund war das Ensemble „Radiks“ aus Berlin mit dem Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ gestern an der Gesamtschule Busecker Tal zu Gast. In dem Stück werden die teils verheerenden Konsequenzen von Mobbing im Internet thematisiert. Mit viel Spielfreude brachten die Schauspieler Dürthen Thielk und Phillip Sponbiel den Schülern der achten Klasse das Thema näher.

(Gießener Anzeiger, 20.01.2012)

Erst wird Lea heimlich beim Rendezvous gefilmt, dann auf einer Party, als sie betrunken ist und erbricht. Dieser Streifen bringt es auf 10 000 Klicks in zwei Wochen, nachdem ihn jemand ins Internet gestellt hat. „Damit musst du immer rechnen bei so was“, heißt es lapidar im Theaterstück „Fake oder war doch nur Spaß“, das das Ensemble Radiks aus Berlin in den Beruflichen Schulen in Geisenheim zeigt. [...] Erst zwei Monate ist das Theaterstück alt. Auch die Berufsschüler Dennis Kocaman und Leon Lied erkennen die Aktualität. „Das ist auf jeden Fall realistisch“, meinen sie. Sie haben in ihrem Umfeld erlebt, dass peinliche Filme gedreht und ins Netz gestellt werden. Oft gebe es Kopien und die Aufnahmen wanderten weiter, etwa von Youtube zu Facebook, so dass Löschen nichts nutze. „Manche machen einen Remix draus.“

(Wiesbadener Kurier, 18.01.2012)

[…] Das gespannte Interesse der Schülerinnen und Schüler demonstrierte dies. Der Generationenkonflikt, der kritische Umgang mit den Erwartungen der Eltern an ihre Kinder und umgekehrt, wurde auf diese Weise thematisiert. Ebenso wurden in weiteren Dialogszenen Beziehungsprobleme angesprochen – Themenbereiche, die die Schüler unmittelbar betreffen. [...] Das Stück endet offen, um den Schülern Gelegenheit zu geben, über eine Welt nachzudenken, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung, andererseits aber durch Konkurrenz, Missgunst, Illusionen und virtuell geschaffene Realitäten verdorben ist. Besonders das Thema Cyber-Mobbing, die Sprachlosigkeit der Opfer und Zuschauer, wenn sich Mobbing zum Selbstläufer entwickelt, die virtuelle Verbreitung von privaten, zum Teil peinlichen Bildern, Videos oder Botschaften, die geminderte Schamgrenze und Scheu, in die Privatsphäre anderer einzudringen, sind Bereiche, die den Schülern allzu bekannt sind. Ebenso fesselte sie das Themenfeld „Konkurrenz innerhalb der Klassengemeinschaft“. Der Kampf um Anerkennung und Zugehörigkeit, auch außerhalb des gewohnten schulischen Umfeldes, betrifft die allermeisten. So waren auch die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler nach dem Ende des Theaterstückes zu deuten. „Eine beängstigende, sehr reale Darstellung“, kommentierte ein Schüler. „Eine tolle schauspielerische Leistung, coole, sehr lebensnahe Typen, die sie in fünf verschiedenen Rollen verkörpert haben“, ergänzt eine Schülerin.

(BBZ Hochwald, Dez 2011)

Die Inszenierung bringt Situationen ans Licht, die durchaus Realität von Jugendlichen sein können. Dabei bedient sich die dichte Inszenierung dramaturgischer Kniffe: Die beiden Akteure Marius Hubel und Ulrike Tabor schlüpften in unterschiedliche Rollen. Rein äußerlich umriss man mit wenigen Mitteln die neuen Figuren, setzte sich eine Skatermütze auf oder zog ein Jackett über. Vor allem Marius Hubel gelang es, bruchlos von einem Charakter in den anderen zu schlüpfen. Er spielte den Lehrer in einem schmallippigen Gestus, dann Andy, der sich selbstbewusst zwischen gespielter Liebe und Coolness bewegt. Die Doppelbödigkeit der Figur wurde überzeugend herausgearbeitet

(echo-online.de, 16.12.2011)

Die jungen Zuschauer wurden durch die frische Inszenierung mit lebensnahen Themen konfrontiert, die sie persönlich angehen und die der ein oder andere aus seinem Alltag kennt. Manchem wurde hier deutlich, wie sich (Cyber-)Mobbing entwickelt und welche Folgen dies für die Betroffenen hat.

(Berufliche Schulen Eschwege, Dez 2011)

Es war eine top Veranstaltung. Vielen Dank an Ihre Schauspieler. Die anschließende Gesprächsrunde wurde durch die offene und freundliche Art der Akteure sehr anregend und interressiert von unseren SchüerInnen angenommen. Ca. 140 SchülerInnen über solch einen langen Zeitraum "bei der Stange zu halten" bedeutet schon sehr großes Engagement! Das haben die Akteure gezeigt!

(Schrader, GAZ Kassel , Dez 2011)

Das Team Tabor/Hubel war wirklich klasse! Überzeugend, frisch, professionell, gut gelaunt, interaktiv, begeisternd! Die beiden sind sehr zu empfehlen und haben es geschafft, unsere Schülerschaft zu fesseln und in den Bann der Darstellung zu ziehen [....] alle Schüler folgten aufmerksam dem kompletten Stück

(Schülerzentrum Hessen-Homburg, Hanau, Dez. 2011)

Und dann kam Alex

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Die Gesichter während der Aufführung und die anschließenden Aussagen in Gesprächen untereinander zeigten, dass die Schüler vom Thema des Stücks "Und dann kam Alex" von Karl Koch tief beeindruckt waren. Diese emotionale Teilnahme wird nun im Deutschunterricht aufgegriffen, um das Thema Mobbing weiter zu thematisieren. So soll durch aktive Prävention zu einem partnerschaftlichen Umgang der Jugendlichen untereinander beigetragen werden.

(Rhein-Zeitung, 01.07.2009)

"Ich appelliere an die Täter, sich einmal zu überlegen, was sie mit Mobbing anrichten können." Die persönliche Betroffenheit im Publikum drückte eine Schülerin in der Diskussion nach der Aufführung des Stücks "Und dann kam Alex" aus, das sich um Gewalt, Mobbing und Bullying dreht.
Gespannt verfolgten die Schüler der EIBE und des berufsvorbereitenden Jahres der Max-Eyth-Schule die Aufführung.
Die Schauspieler Desirée Angersbach und Ali Murtaza zeigten eindrucksvoll die Spirale der Gewalt in einer Welt, die geprägt ist von der Suche nach Anerkennung, aber auch durch Sprachlosigkeit und Ignoranz. Peter Gabriel, Lehrer an der MES, sollte recht behalten, was er in seiner Begrüßung formulierte: "Einige von euch werden einiges wiedererkennen."

(Oberhessische Zeitung, 28.05.2009)

Im Rahmen der Gewaltprävention an der Heinrich-Metzendorf-Schule engagierte die Sozialpädagogin Christine Poller die Berliner Theatergruppe Radiks, die am Mittwoch mit ihrer Aufführung "Und dann kam Alex" eine hohe Betroffenheit auslöste.
Das Stück schnitt genau die Themen an, die Schülern unter den Nägeln brennen. Selbst diejenigen, die bei der anschließenden Diskussion mit den beiden Bühnenakteuren nicht mehr folgen wollten und eine eher abweisende Haltung zeigten, setzten das Gespräch auf dem Flur fort - in kleinen Gruppen mit Freunden und Freundinnen, als man gemeinsam die Treppe von der sechsten Etage des Schulgebäudes ins Erdgeschoss hinunterging.

(Badische Allgemeine, 14.04.2009)

Könnte ein reales Ereignis sein, ist aber eine fiktive Geschichte, wie das Tourneetheater Radiks aus Berlin ausdrücklich betont. Schon 2007 wurde "Und dann kam Alex" produziert, doch die Bezüge zur Wirklichkeit sind auffällig. Das Stück ist in der Zusammenarbeit mit Psychologen, Pädagogen und dem Bundesverband Mediation entstanden. Ein Lehrstück über Mobbing und Gewalt an Schulen, doch ohne erhobenen Zeigefinger. Durch die detailgenaue Darstellung der verschiedenen Personen ziehen die beiden jungen Künstler ihr Publikum unausweichlich hinein in die bedrückende Geschichte, zeigen die Spirale von Demütigungen und Spott, die den sensiblen Alex immer mehr in eine fatale Isolation treiben.

(Pyrmonter Nachrichten, 30.04.2009)

Mobbing, Psychoterror und körperliche Gewalt sind Themen, mit denen sich viele Schüler auseinandersetzen müssen. Das Tourneetheater Radiks aus Berlin zeigte gestern auf der Kulturbühne das einstündige Stück "Und dann kam Alex". Die Geschichte handelt vom 17-jährigen Alex, der ständig von einer Jugendgruppe fertig gemacht wird. "Ich wollte das Stück nach Neumünster holen, weil das Thema durch den Amoklauf in Winnenden und den Gewaltüberfall an der Pestalozzischule im vergangenen Jahr ganz aktuell ist", erklärte die JVN-Kulturreferentin Magdalena Schlender.

(Jugendverband Neumünster, 28.04.2009)

Von Null auf 180 und wieder zurück - die beiden Schauspieler des Ensembles Radiks aus Berlin ließen die Emotionen kochen, als sie ein Drama über Mobbing an Schulen in der Aula des Herzog-Christian-August Gymnasiums nachspielten. Das Theaterstück "Und dann kam Alex" verband viele moderne Elemente: schnelle, harte Musik, direkte Zwiesprache zwischen Hauptdarstellern und Publikum und ein minimalistisches Bühnenbild. All diese Effekte waren dafür gedacht, dass sich die Schüler mit dem Thema Mobbing an der Schule auseinandersetzten. Von einer weißen Leinwand mit blutroter Linie, die sich bedeutungsschwanger abwärts neigt, führten die Schauspieler die Schüler in Alex' Lebenswelt ein.

(Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 10.03.2009)

Den beiden Darstellern, Julia Schwebke und Ali Murtaza, gelang es von Beginn an, ihr Publikum mit einzubeziehen, da sie die beiden Hauptfiguren Alex und Jeanette sehr glaubwürdig verkörperten. Alle Figuren brachten sie sehr authentisch auf die Bühne und stellten ihr darstellerisches Können durch ihre überraschende Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Ein wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist es, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und zu Fragen und Diskussion auffordern. Ziel ist es, zum einen bei allen Beteiligten die Sensibilität für das Problem zu erhöhen, dessen Brisanz an weiterführenden Schulen verkannt wird. Die Ereignisse von Winnenden haben gezeigt, wie wichtig es ist, hinzusehen und die Problematik nicht zu verdrängen, sondern sich präventiv um Lösungen zu bemühen.

(Saale-Zeitung, 17.03.2009)

Es ist wichtig, sich einfach mal Gedanken über das Thema zu machen, Gespräche anzustoßen, damit sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen. Auch wenn in manchen Szenen durchaus gewollt der Spaßfaktor durchkam, bewegt hat es die Jugendlichen allemal. Und worüber sich die beiden Schauspieler besonders gefreut haben dürften, das brachten nach der Aufführung zwei Mädchen auf den Punkt: "Wir konnten richtig mitfühlen. Es ist ein Thema, das so wichtig ist und es wird viel zu wenig darüber gesprochen!"

(Mainpost, 18.02.2009)

Die Darsteller Judith Grassinger und Ali Murtaza vom Ensemble Radiks Berlin setzten die Inszenierung des Stücks "Und dann kam Alex" nach der Regie von Karl Koch äußerst beeindruckend um, so dass sich das junge Publikum in das Geschehen auf der Bühne einbezogen fühlte, Schrecksekunden unmittelbar miterlebte, um anschließend die Ereignisse wieder als unbeteiligter Zuschauer zu verfolgen und eigene Gedanken spielen zu lassen. Das Stationendrama, in dem Alex in seine Welt einführt, die geprägt ist von der Suche nach Nähe und Anerkennung, aber auch Sprachlosigkeit und Ignoranz, entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen, erfahrenen Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation. Es greift Themen auf, die häufig in Zusammenhang mit Jugendgewalt gebracht werden, wie Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Lehrstellenmangel und damit verbundene Perspektivlosigkeit, visuelle Gewaltdarstellungen, Drogen- und Alkoholkonsum sowie Waffenbesitz, streift aber auch kriegerische Auseinandersetzungen und fragt nach subjektiven und objektiven Komponenten der Gerechtigkeit. Es spürt Verhaltensweisen von "passivem Opfer" und "provozierendem Opfer" auf und lässt auf das Verhalten von "Zuschauer" und "Beobachter" oder Mitläufer achten.

(Neue Presse Ebersdorf, 20.02.2009)

Das Theaterstück "Und dann kam Alex" behandelt die Schwerpunkte: Anerkennung und Achtung zwischen Gleichaltrigen, Beziehungslosigkeit innerhalb von Familien, Rolle der Medien und Unterhaltungselektronik, Zugang zu Waffen, steigender Druck auf Schulabgänger, Kinder- und Jugendkriminalität, Drogen- und Alkoholkonsum, Mobbing und/ oder Bullying im Schulalltag und die Sprachlosigkeit der "Opfer" und der "Zuschauer". Eine tolle Veranstaltung, die bei allen Beteiligten prägende Eindrücke hinterlassen wird.

(Berufskolleg Bonn-Duisdorf, 03.12.2008)

Das Zwei-Mann-Theaterstück "Und dann kam Alex", das in Zusammenarbeit von Psychologen, Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation entwickelt worden ist, zeigt, was passiert, wenn der Alltag eines Jugendlichen durch die verzweifelte Suche nach Nähe, Anerkennung und reiner Perspektivlosigkeit bestimmt wird. Ziel ist es, Kinder ab 13 Jahren mit Themen wie Mobbing, Gewalt und Gleichgültigkeit zu konfrontieren und zum Nachdenken darüber anzuregen.

(Westfalenpost, 27.11.2008)

"Und dann kam Alex" ist ein Stück speziell für Jugendliche, das der Theaterpädagoge Karl Koch aus aktuellem Anlass geschrieben hat. Mobbing als Tabuthema - dagegen will das Ensemble Radiks aus Berlin angehen. Mit einem Stück, das zum Nachdenken anregen will. Der 17-jährige Alex ist der perfekte Antiheld. Jahrelangen Schikanen seiner Mitschüler wehrlos ausgesetzt, wird er am Ende selber zum Täter und greift zur Waffe. Dabei will er nur eins - Gerechtigkeit. Die klassische Trennung zwischen Bühne und Publikum wurde während der Aufführung aufgehoben. Die beiden Akteure, die mit viel Energie eine überzeugende Darstellung boten, nutzten den gesamten Saal als Spielfläche und bewegten sich auch zwischen den Zuschauerreihen. Den Schülern sollte bewusst werden, dass Mobbing eben nicht nur auf der Bühne, sondern auch in ihrer unmittelbaren Realität stattfindet.

(Südwestpresse, 21.05.2008)

In dem Theaterstück "Und dann kam Alex" von Karl Koch geht es um die Gründe des folgeschweren Fehlverhaltens, die in sozialer Kälte, beruflicher Perspektivlosigkeit, familiärem Milieuschwachsinn oder negativer Beeinflussung durch Fernsehen und Internet ihre Ursachen haben können. Vor allem aber will das Spiel die Zuschauer auch anregen, über Wege nachzudenken, wie man den dargestellten Formen von Gewalt und psychischer Verwahrlosung besonnen und taktisch klug vorbeugen und entgegenwirken kann. Die Realisierung des Spiels erfolgte durch sparsamste Mittel und kam mit nur zwei Darstellern aus, die für kurze Passagen in immer neue Rollen schlüpfen mussten.

(Nordfriesland Tageblatt, 03.05.2008)

Gewalt, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen. Dieses hochaktuelle Thema bildete den Inhalt des 60-minütigen Theaterstücks "Und dann kam Alex", mit dem die beiden aus Berlin stammenden Schauspieler auftraten und zum Nachdenken und weiterer Nachbearbeitung Anlass gaben. Das Stück des Autors Karl Koch, das die beiden Berliner zum Vortrag brachten, ließ das junge Publikum nicht ungerührt und war in allen seinen Einzelpassagen, in denen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Perspektivlosigkeit, Lehrstellenmangel, Gewaltdarstellung in den konsumierten visuellen Medien und Drogen- und Alkoholkonsum zum Ausdruck kamen, auf eine hohe Sensibilisierung ausgelegt. Die Figur des Alex wurde dabei zum Täter und zum Opfer gleichermaßen.

(Tageszeitung Bockenem, 16.04.2008)

Thema des Stücks "Und dann kam Alex" ist die Entwicklung eines anfangs unauffälligen 17-jährigen Schülers, der durch verschiedene Lebensumstände, Desinteresse der Eltern, Mobbing unter Gleichaltrigen und andauernde Demütigungen zu einem gewaltbereiten Jugendlichen wird. Die Schüler verfolgten gebannt das Geschehen auf der Bühne, das mit geringen Mitteln die dramatischen Stationen aus Alex' Leben umsetzte. Sie wurden in die jugendgerechte Inszenierung mit einbezogen… Die Auseinandersetzung mit den zentralen Themen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familie, problematische Lehrstellensuche, mangelnde Perspektiven, Medienkonsum, Drogen- und Alkoholmissbrauch ist Ansatz der Präventionsarbeit. Und gerade diese Themen wurden in dem Theaterstück angesprochen.

(Domschule Fulda, 06.02.2008)

Auf der Bühne, die eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Teppich in der Turnhallenmitte, stehen ein Tisch und zwei Stühle. [...] Oberstudienrätin Petra Mayer war „ganz fasziniert von den geringen Mitteln“, mit denen so eine große Wirkung erzielt wurde. [...] Nach der Aufführung sieht man den Jugendlichen an, dass sie über das, was sie gerade gesehen haben, nachdenken. Im Religions-, Ethik- und Deutschunterricht werden sie die Geschichte von Alex noch einmal nachbearbeiten.

(Süddeutsche Zeitung, 30.10.2007)

Beeindruckend waren vor allem die jugendgerechte Inszenierung und die Aussagekräftigkeit der einzelnen Stationen. Unsere manchmal schwierigen Schüler waren sehr aufmerksam dabei. Im Anschluss wurde sogar freiwillig noch länger im Klassenzimmer über die Geschehnisse, aber auch über mit dem Thema Verwandtes diskutiert. Die Inhalte wirkten trotz künstlerischer Elemente authentisch für die jungen Leute. Vor allem die Gefühlswelt wurde aufgeweckt.

(OStR Petra Mayer, Staatl. Berufsschule Fürstenfeldbruck, 23.10.2007)

Das Berliner Ensemble „Radiks“ hat an der Hersbrucker Grete-Schickedanz-Hauptschule vor Acht- bis Zehntklässlern das Stück „Und dann kam Alex“ aufgeführt. Thema: Gewalt und Mobbing an der Schule. „So etwas gibt es bei uns nicht“, ließen etliche Schüler die Schauspieler Thea Schrader und Armin Hägele in der anschließenden Diskussion wissen. Die waren schon begeistert ob des mustergültigen Verhaltens an der Schule, als plötzlich ein Mädchen die Bombe platzen lässt: „Sagen wir's mal so: Ich bin die Zielscheibe der ganzen Klasse.“ Und mit einem Mal ist aus dem Theaterstück Realität geworden.

(Hersfelder Zeitung, 09.10.2007)

Den Kolleg/-innen hat das Stück ausnahmslos gut gefallen! Auch das vorab geschickte Unterrichtsmaterial war für uns nützlich. Interessant war die Reaktion der Schüler/-innen, wir haben die 7 bis 10klässler zuschauen lassen. Den meisten hat es gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass sogar ein paar Schüler trotz der immensen Rechtschreibprobleme, die sie alle haben, den Mut hatten etwas in Ihr Gästebuch zu schreiben. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Aufführung!

(Piroska Evenburg, Hauptschule Kreuzheide, Wolfsburg, 24.09.2007)

Die Schauspieler brachten die komplexe Thematik überzeugend rüber und hinterließen bei zwei Vorstellungen für die Jahrgangsstufen 8 und 9 nachdenkliche Schüler, die darüber auch noch diskutieren durften. Am Ende waren fast alle Schüler einer Meinung: „Klar gibt es doch auch in fast jeder Klasse Mobbing“.

(Kölner Stadt-Anzeiger, 22.09.2007)

Die Schüler zeigten im Anschluss an das Stück durchaus Interesse an einer Diskussion. Sie wollten Hintergründe wissen, manche fühlten sich betroffen – und immer wieder kam die Frage – was man hätte anders machen müssen.

(Ostfriesischer Kurier, 21.09.2007)

Das Zweipersonenstück des Ensembles Radiks aus Berlin vermittelte in kurzen Szenen einen Eindruck von den vielschichtigen Ursachen, die zu Hoffnungslosigkeit und schließlich zu Gewalt bei Heranwachsenden führen können. Das Stück vermeidet Vereinfachungen, Schuldzuweisungen und Schwarz-Weiß-Malerei. „Man kann sehen, wie schwer manche Kinder es haben.“ lautete der Kommentar eines Schülers.

(Der Patriot, 20.09.2007)

Mit beachtenswerter mimischer Darstellungskunst und nur wenig Requisite ist es dem Schauspielduo gelungen, das Thema Mobbing an Schulen in eine für die Schülerschaft gut zu begreifende Darstellung umzusetzen.

(Goslarsche Zeitung, 14.09.2007)

Sowohl den SchülerInnen als auch den Lehrerinnen hat das Stück und die Darstellung sehr gut gefallen. Auch die Gespräche mit beiden Darstellern im Anschluss an das Theaterstück in den Klassen sind sehr gut angekommen. Die SchülerInnen hatten sehr viele Fragen. Julia Schwebke und Alexander Matakas haben sich für die Beantwortung der Fragen und die Diskussion mit den einzelnen Klassen viel Zeit genommen - Schüler und Lehrer fanden außerdem beide sehr sympathisch und offen, was die Gespräche mit den Schülern erleichtert hat. Vielen Dank dafür!

(Kerstin Heiring, Hauptschule Lüdinghausen, 30.08.2007)

Vielen Dank für Ihr Stück und die sensible und eindrucksvolle Darstellung durch Ihre Schauspieler. Bei unseren SchülerInnen hat die Veranstaltung zu einer Auseinandersetzung mit Mobbing geführt, die wir LehrerInnen so nie durch Unterricht hätten leisten können. Wir möchten Sie auch mit anderen Produktionen gerne wieder in unser Berufskolleg einladen. Bitte grüßen Sie mir Ihre beiden Schauspieler. Herzlichen Dank für Ihre Leistung.

(Hans-Georg Harrer Vorsitzender BAG Jugendarbeit im Reg.-bez. Detmold e.V, Brakel, 29.08.2007)

Beeindruckend, mit wieviel Fingerspitzengefühl Alexander Matakas und Julia Schwebke die unterschiedlichen Charaktere herausgearbeitet haben und so ein recht realistisches Bild entstehen ließen. „Das Thema wurde gut rüber gebracht. Das war so, als wäre es wirklich passiert“, zeigen sich die Schüler Dennis Hundertmark, Manuela Hein und Maximilian von Wrizberg von der Aufführung beeindruckt. Mit dem Theaterstück will das AKB einmal auf einer anderen Ebene als dem Unterricht die Jugendlichen für die Themen Mobbing und Gewalt sensibilisieren. „Das Stück soll die Jugendlichen zu Diskussion herausfordern und zu sozialem Handeln anregen. Auch sollen sie nach Lösungsansätzen suchen“, erklärt Hans-Georg Harrer, Vorsitzender der Bezirksarbeitsgemeinschaft Jugendarbeit.

(Helga Kroos, Neue Westfälische, 23.08.2007)

Alex ist kurz davor. Doch plötzlich setzt er die Waffe doch noch von der Schläfe ab und erzählt, wie es soweit kommen konnte: So drastisch war die Anfangsszene aus dem spannenden Theaterstück Und dann kam Alex, das gestern 135 Neuntklässler der Schiefbahner Willi-Graf-Realschule begeisterte.
Seit Jahren setzt die Realschule schon auf Gewaltprävention als Unterrichtsthema, unter anderem in Form von Theaterstücken. In diesem Jahr verpflichtete man das Berliner Radiks-Ensemble mit einem Stück des Theaterpädagogen Karl Koch, das auf seiner deutschlandweiten Schultour auch in Willich Station machte und über Gewalt, Mobbing und Bullying aufklärte ...
Der Stoff zu „Und dann kam Alex“ ist realitätsnah und deshalb glaubwürdig. Psychische und physische Gewalt unter Jugendlichen ist weit verbreitet und soll eben auch in der Schule thematisiert werden. Nur gemeinsam, nämlich zusammen mit Eltern und den Jugendlichen selbst kann es gelingen, die Gewalt, das Mobbing und das Bullying erfolgreich zu verhindern und einzudämmen. Die Willi-Graf-Realschule tat mit diesem Faustrecht-Theater einen ersten Schritt. Im Anschluss daran bereiteten die Pädagogen den Stoff im Unterricht nach und freuten sich auch über eine lebhafte Diskussion.

(Tobias Neumann, Rheinische Post, 23.08.2007)

„Hier wird ein Problem aufgegriffen, das auch an Berufskollegs und deren Umfeld zunehmend Realität und Alltag geworden ist und somit auf öffentliches Interesse stößt,“ so Monika Stoll-Röhl, Schulleiterin des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs in Coesfeld. Die sich an die Vorstellung anschließende Diskussion zwischen den Schauspielern und Schülern zeigte, dass deren Sensibilisierung ein guter Schritt ist, sich sachlich und konstruktiv dem Thema zu nähern.

(Allgemeine Zeitung Coesfeld, 22.08.2007)

Im Namen unserer Schüler und Schülerinnen der Klassen 7-9 und der Kollegen möchte ich mich herzlich für die beeindruckende Aufführung des Stückes " Und dann kam Alex " an der Realschule Burbach am 16.06. bedanken.Vom höchst möglichen Lob des schweigsamen Siegerländers ( " War schon ganz okay so." ) bis zur oft gestellten Frage " Wann kommen die denn wieder ? " waren alle Kommentare durchweg positiv und wir würden uns freuen, ihr Ensemble bei anderer Gelegenheit bei uns begrüßen zu können.Dank nicht nur für die Art und Intensität der Vorstellung, sondern auch für die offenen Antworten der Darsteller auf teils persönliche Fragen ...

(Karl Ernst Ermert, Realschule Burbach, 27.06.2007)

Nach der letzten Spielszene wendeten sich die Schauspieler des „Ensemble Radiks“ aus Berlin mit Fragen an das junge Publikum, welche eine Diskussion zur Folge hatten. In dieser ging es um Gewaltprävention, Eingriffsmöglichkeiten in schwierigen Lagen und um die Schuldfrage. Hier zeigte sich, dass der Zusammenschluss von Theaterpädagogen, Regisseuren und Schauspielern zu dem „Ensemble Radiks“ eine glückliche Mischung ist, die wertvolle Arbeit für das soziale Bewusstsein Jugendlicher leistet. Darüber hinaus war diese gelungene Veranstaltung ein weiterer Beitrag dazu, auch im ländlichen Raum Jugendliche an die Welt des Theaters heranzuführen, denn die Schauspieler überzeugten durch ihre Spontaneität und die Nähe zum Publikum, indem sie nicht nur die Bühne, sondern auch den Zuschauerraum zur Spielstätte machten.

(SauerlandKurier, Burbach, 17.06.2007)

Ihren beiden Schauspielern möchten wir herzlich danken für gute Darstellung und die engagierten Gespräche mit den Schülern. Im Nachhinein habe ich mit Schülern der Real- und Hauptschulen gesprochen, denen das Verständnis der Abläufe wohl etwas schwer fiel, da alle Charaktere von nur 2 Schauspielern dargestellt wurden und die Spielszenen nicht chronologisch angeordnet waren… Insgesamt sicher eine lohnenswerte, aber bezüglich der Verständlichkeit, nicht ganz einfache Vorstellung.

(Angelika Launag, Arbeitskreis „Gewaltprävention“ des Städt. Gymnasiums Gevelsberg, 21.06.2007)

„Wie hätte die Eskalation verhindert werden können?“, „Welche Möglichkeit haben wir, um etwas gegen Gewalt zu tun?“ – waren die Kernfragen der Nachbesprechung, die ein wesentlicher Teil des Stückkonzepts ist. Nach anfänglicher Zurückhaltung stellten die Schüler Fragen an die Schauspieler und gaben ihre Verbesserungsvorschläge preis. Somit erfüllte das von „Radiks“ produzierte Stück seine Funktion: Die Reflektion der jungen Zuhörerschaft mit der Thematik Gewalt und Mobbing…

(Westfälische Rundschau, Gevelsberg, 14.06.2007)

Die Vorstellung am heutigen Vormittag hat den Schülern und den anwesenden Lehrern sehr gut gefallen. Wir haben eine Gänsehaut bekommen! Die beiden Schauspieler haben eine tolle Leistung erbracht, wir konnten uns sofort in jede Figur hinein versetzen. Auch das anschließende Gespräch war für unsere SchülerInnen eine Bereicherung. Vielen Dank dafür. Wenn sie wieder einmal ein Theaterstück haben sollten, das für unsere Schule in Frage kommt, dann würde ich mich über Infomaterial sehr freuen.

(Alice Jamnig, Städt.Realschule Lünen-Brambauer, 12.06.2007)

Die allermeisten unserer Schülerinnen und Schüler aus der 7. und 8. Klasse folgten dem Stück sehr gebannt, was für die Spannung des Stücks und die tolle schauspielerische Leistung der beiden Darsteller spricht.

(Fritz Dittrich, Städt. Marie-Therese-Gymnasium, Erlangen, 31.05.2007)

Es gelang den beiden, den Zuschauern die Problematik des Schülers Alex nahezubringen. Die Schüler gaben bei der Aufführung spontan ihre Kommentare zum Nachbarn und belohnten die Schauspieler mit ihrem Beifall nach dem Stück. Mit diesem Stück wurde wieder ein Denkanstoß gegeben, der gewiss einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

(Gerd Stoppa, Vogtland-Anzeiger, Plauen, 04.05.2007)

Vielen Dank für die tolle Vorstellung! Ihr habt das Thema "Mobbing" und "Gewalt an Schulen" sehr realitätsnah dargestellt und abwechslungsreich inszeniert. Viele unserer Schüler fühlten sich sicher mit ihrem eigenen Spiegelbild konfrontiert, auch wenn sie dieses in der anschließenden Diskussion nicht zugaben und deshalb das anschließende Gespräch einfach nicht stattfand (im Klassenzimmer später aber sehr wohl - vielleicht war der Kreis einfach zu groß?!).
Die verschiedenen Rollen waren von euch überzeugend und für einen an Theater Gewöhnten schauspielerisch sehr gut umgesetzt... . Wir fanden die Veranstaltung sehr gelungen, bedanken uns noch mal bei den beiden Hauptdarstellern... .
Grüße aus München

(i.A. Christof Knippschild, Hauptschule an der Situlistraße, München, 27.03.2007)

...die Rückmeldung aus dem Kollegium war sehr positiv, es wurde in einigen Klassen danach noch sehr angeregt diskutiert.

(Christina Wiggen-Fischer, Thomas-Morus-Oberschule, Berlin-Neukölln, 11.03.2007)

Anerkennung und Lob für das Tournee-Theater Radiks !
Ende November fand in unserer Einrichtung die Aufführung "Und dann kam Alex" statt.
Die Auseinandersetzung zum Thema Mobbing und Gewalt gehört für viele unserer Jugendlichen (14 bis 25 Jahre) zur täglichen Erfahrung.
Die überzeugende wirklichkeitsnahe Darstellung durch die beiden Hauptdarsteller – sowie deren Verwandlungsfähigkeit im Umsetzen der verschiedenen Rollen – ließen die Aufführung zu einem großen Erfolg werden.
Besonders das anschließende Gespräch der Akteure mit interessierten Zuschauern hat die Dringlichkeit der Auseinandersetzung zum Thema Mobbing, Gewalt, Perspektivlosigkeit im Alltag hervorgehoben.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die weiter zu empfehlen ist und hoffentlich von vielen Jugendgruppen genutzt wird.

(Fr. Wanske – Freizeitstätte „Haus an der Wuhle“ des pad e.V. – Eltern und Jugendliche gegen Drogenmißbrauch, Berlin, 08.12.2006)

„Und dann kam Alex“ schneidet Themen an, die häufig in Zusammenhang mit Jugendgewalt gebracht werden. Hier spielen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Lehrstellenmangel und Perspektivlosigkeit, Gewaltdarstellungen in den visuellen Medien, aber auch Drogen- und Alkoholkonsum sowie Zugang zu Waffen eine große Rolle. Die gleichzeitige Täter- und Opferrolle der Figur „Alex“ soll die Jugendlichen zu Diskussionen herausfordern, zu Fragen und sozialem Handeln anregen.“

(Jugendstadtrat Reinhard Naumann, Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf, 09.11.2006)

Leben bis Männer

Einer packt aus. Mehr als zwanzig Jahre war er der Stratege am Rand, im Training ein harter Knochen, auf dem Platz ein Erlöser. Sein Verein hieß einst "Tatkraft Börde", sein Beruf ist Fußballtrainer. Jetzt zieht er vom Leder, und es gibt kein Halten: Weil einer seiner Spieler vor Gericht gestellt wurde, hat die Mannschaft den Aufstieg nicht geschafft. Nach "Helden wie wir" und "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" hat Thomas Brussig nun den Aufschrei eines Menschen aus der Provinz aufgezeichnet.

(Goethe-Institut - Fußball und Literatur -)

Irgendwie möchte man dem Trainer nichts übelnehmen. Selbstgefällig wie Otto Rehagel, aber menschlich wie Ede Geyer steht er auf dem Sportplatz... nicht nur für Fußballfans ein echter Volltreffer!

(PRINZ)

"Da kommt er, der Trainer mit einem Netz voller Bälle…er wartet auf seine neue Mannschaft. Und bis die kommt, fällt ihm allerhand ein... Überzeugend und hinreißend amüsant wird hier die tragikomische Geschichte eines Mannes geschildert, der alles "psychologisch" im Griff hat und an dem doch einiges vorbeigeht."

(Esslinger Zeitung)

Der Kontrabaß

Den Helden Patrick Süskinds gehört unser Herz. Sie verkörpern etwas, wonach wir uns im tiefen Innern sehnen: Freiheit, Fernsein von den Zwängen der Masse, von den gewöhnlichen Dingen, vom Lärm des üblichen Lebens.

(Friedrich Ani / Bayerischer Rundfunk, München)

Ein fulminanter Monolog, bei dem, so oder so, kaum ein Auge trocken blieb. Karl Koch spielte diesen schwierigen Charakter mit leidenschaftlicher Hingabe und Präzision und fesselte und begeisterte das Publikum eineinhalb Stunden lang im Kunsthof.

(Volksstimme, Magdeburg)

Der Spaziergänger

Wahrlich keine leichte Aufgabe für den verwandlungsfähigen Karl Koch, der mit Hausschuhen und Unterhemd und grauer Hose zu einem imaginären Spaziergang aufbricht....
Seine darstellerischen Überraschungscoups lassen den sanft dahingleitenden Text aufbrechen, atmosphärisch vibrieren...
Ein ungemein konzentrierter schauspielerischer Spaziergang...

(Frank Dietschereit, Galerie des Theaters SFB/ORB)

Unermüdlich, unerschöpflich und ausdrucksstark: Der Schauspieler Karl Koch nahm das fachkundige Publikum auf einen nicht eben leicht zu bewältigenden Spaziergang mit und ließ ganz nebenbei eine Theaterkostbarkeit entstehen....

(Aschaffenburger Zeitung)

So unscheinbar begann es, daß das Publikum es kaum mitzubekommen schien, als der unauffällige Herr da vorne das Fenster schließt: ein Bühnenarbeiter? Nicht lange und Koch hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit des Auditoriums errungen - mit Stille. Und man folgte ihm bereitwillig...

(Stuttgarter Zeitung)

Schönster Beweis für die Qualität der Aufführung: die Jugendlichen folgten dem Spiel mit innerer Spannung und spürbarer Anteilnahme. ....
In einem waren sich die Schüler und Lehrer beim abschließenden Gespräch einig: Literatur darf nicht nur mit dem Kopf erfahren werden.

(Main Echo)

Sturm und Wurm unterwegs

Schauspieler Karl Koch zog die Kleinen sofort in seinen Bann. Spätestens als der zweite Hauptdarsteller, Wurm Karlknut - eine Handpuppe, zum ersten Mal auf der Bildfläche erschien, brachen die Kinder in schallendes Gelächter aus. Aufmerksamkeit und Begeisterung rissen in den folgenden 60 Minuten nicht ab. Mittels verschiedener Kopfbedeckungen, einem Kassettenrecorder und ständig wechselnder Kulisse ließ Karl Koch, alias Harry Sturm, das Stück lebendig werden. Dank seiner Begabung, deutsche Dialekte von Plattdütsch bis Bayrisch originalgetreu wiederzugeben, vergaßen die Kinder im Handumdrehen, daß nur eine Person das Stück spielte...Schauspieler Karl Koch, im Auftrag des Nordharzer Städtebundtheaters auf der Bühne stehend, legte sein ganzes Herz in das Spiel. Kinder wie Lehrer, die nur selten der Versuchung zu lachen widerstehen konnten, dankten es ihm abschließend mit tosendem Applaus.

(Pressespiegel VOLKSSTIMME MAGDEBURG)

..."Sturm" kam herein, und vom ersten Augenblick waren die Kinder begeistert. Sie verfolgten gespannt die Geschichte, sangen mit, gaben Zwischenapplaus und waren total begeistert von der Vielfältigkeit der gespielten Figuren. Herr Koch verstand es sehr gut, die Kinder mitzureißen. Nach dem Ende der Geschichte hielt der Applaus an und Herr Koch mußte noch eine Zugabe geben. Vorher ließen ihn die Kinder nicht aus dem Raum.

(Fr. Borth - Schulleiterin Anne-Frank-Grundschule, Halberstadt)

...Auch wenn die Botschaften klar sind, bleibt der pädagogische Zeigefinger unausgestreckt. Wohl gerade weil das plakativ Belehrende ausbleibt, kommt das Stück bei den Kindern so gut an. Auf sehr unterhaltsame Weise wird an die jungen Zuschauer appelliert, anderen gegenüber tolerant zu sein – und nicht allein das Äußere zu sehen...
Die Rollen der beiden Titelhelden, aber auch die des Schaffners, aller Mitreisenden und des Mannes am Fahrkartenschalter füllte Karl Koch vom Berliner Theaterensemble Radiks aus. Mit verschiedenen Dialekten und im ständigen Wechsel der Hüte gab er den einzelnen Charakteren ihr Bühnenleben. Koch nutzte die gesamte Aula der Schule als Aktionsraum, bezog die Mädchen und Jungen in die Handlung ein.

(Gardelegener Kreisanzeiger)

Lilli und Fräulein Snega oder
Pinguine fliegen doch!

(Uraufführung des Stückes durch das Theaterprojekt „TheaterTräume“ im März 2006 in Quedlinburg)

Diesmal wurde ein Schulmusikraum zum Traumland, das um so mehr Spaß macht, weil der Autor Karl Koch zuvor Szenen aus einem anderen, weniger freudvollen Land zeigt, die mancher kleine Zuschauer nur zu gut kennt. Lillis Mutter hat zwar wieder Arbeit, dafür aber keine Zeit mehr ... „Vielleicht sollte ich auch weggehen wie Papa“, überlegt die Zweitklässlerin. Die besten Eltern sind ohnehin Pinguine....
Plötzlich steht ein Brillenpinguin vor Lilli, der wie Mama Katrin spricht, aber Fräulein Snega heißt. Und hinter dem Küchentisch beginnt unübersehbar die Sahara. Oder ist es die Wüste Gobi? Auf jeden Fall ist der Südpol weit. Und ein Pinguin kein Flieger. Oder doch?.... Jeder muß seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht, das haben die kleinen Zuschauer gespürt. „Lilli und Fräulein Snega“ macht nicht nur Spaß, sondern auch nachdenklich. Sind Pinguine gar die besseren Menschen? Auf jeden Fall wird es Zeit, mal wieder zu träumen. Nicht nur, wenn es draußen dunkel ist.

(Stephan Neef, Mitteldeutsche Zeitung)