Aktuelle  StückE

Derzeit geht das Theater Radiks mit den "Freunden" und "Fake" auf Tour. Hier nachfolgend Infos zu beiden Stücken.

Wir waren mal Freunde

Eine mobile Theaterproduktion für Schulen und Jugendeinrichtungen
Themen: Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Freundschaft, Dauer: ca. 60 Minuten, geeignet ab 12 Jahren
Eine dokumentarische Krimigeschichte: Vier Jugendliche kennen sich seit der Grundschule. Damals waren sie befreundet. Nun treffen sie wieder aufeinander. Hintergrund ist ein Brandanschlag auf ein im Bau befindliches Asylheim und eine Schulprojektwoche zum Thema "Deine Zukunft".  Eine Spurensuche beginnt: Warum haben wir eigentlich im Laufe der Zeit so unterschiedliche Vorstellungen von Ehre, Religion, Herkunft, Respekt und sozialem Status entwickelt?  Weshalb schenken wir diesen Vorstellungen und daraus möglicherweise resultierenden Vor- Urteilen so eine Bedeutung?

Die „Freunde“ waren eingeladen zum Deutschen Präventionstag 2017 .
Themenfelder: Respekt, soziale Werte und Achtung füreinander insbesondere im Schulalltag. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten. Ebenso behandelt das Stück Lebensentwürfe junger Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Themen werden insbesondere die Begriffe: Freiheit, Ehre, Stolz, Toleranz und Selbst-Vertrauen aus Sicht der jugendlichen Protagonisten beleuchtet.
mehr Infos , Aufführungskonditionen , Trailer

Themen des Stückes

Thematisiert werden hier in sensibler, unvoreingenommener und jugendgerechter Weise die Bedeutung von Respekt, sozialen Werten und Achtung füreinander insbesondere im Schulalltag. Das Stück wirft einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten. 
Ebenso behandelt das Stück Lebensentwürfe junger Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Themen werden insbesondere die Begriffe: Freiheit, Ehre, Stolz, Toleranz und Selbst-Vertrauen aus Sicht der jugendlichen Protagonisten beleuchtet.

Handlung des Stückes

Der sechzehnjährige Joscha hat einem Obdachlosen das Leben gerettet. Der Mann schlief in einem im Bau befindlichen Asylwohnheim, als es in Brand gesteckt wurde. Zuerst gefeiert als Held, gerät Joscha schnell selbst in Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Joscha schweigt zu diesen Vorwürfen, da er glaubt, dass seine Schwester Marion zusammen mit anderen Asylgegnern für den Brandanschlag verantwortlich ist. 
Erfolglos versucht er sie zu überreden, sich der Polizei zu stellen. Joscha wird nun an seiner Schule von vielen Mitschülern gemieden und ausgegrenzt, er erhält aber auch Zuspruch für seine vermeintliche Tat. In dieser Zeit findet an Joscha´s Schule auch eine Projektwoche zum Thema „Deine Zukunft“ statt. Hier trifft er auf Melek, eine gläubige muslimische Mitschülerin, die er seit Grundschule kennt. Mit ihr soll er ein Projektteam bilden. Sticheleien und Abneigung bestimmen die ersten Tage ihrer gemeinsamen Teamarbeit, aber auch der Wunsch nach Vertrauen und gegenseitiger Anerkennung. 

In der Art einer dokumentarischen Krimigeschichte wird aus der Sicht der Jugendlichen Protagonisten geschildert, wie ehemals vier Freunde aus der Grundschulzeit - nunmehr als Jugendliche - Vorurteile gegeneinander aufgebaut haben und nun sich gegenseitig und andere anfeinden. Eine Spurensuche beginnt, ausgelöst durch die Projektwoche zum Thema „Deine Zukunft“ und die Ereignisse im Nachgang der Brandstiftung auf ein Asylantenheim.

Konzept des Stückes

Die "Freunde" sind aufgebaut nach dem pädagogischen Ansatz des „No-Blame-Aproach“. Die Figuren des Stückes bewegen sich innerhalb der vorgenannten Themen, ohne dass ihre persönlichen Standpunkte und Haltungen zunächst zu bewertet oder verurteilt werden. Im Zusammenklang der Figuren wird dem Zuschauer allerdings bald klar welche dieser Haltungen einer Gemeinschaft förderlich sind und welche eine Gemeinschaft gefährden können. Der Focus liegt bei den "Freunden" in der Förderung und Wertschätzung des gewaltfreien Dialoges, auch und gerade dann, wenn man die Ansichten des anderen nicht teilt. Vermittelt werden soll auch die Einsicht, dass Vor-Urteile und Werte Persönlichkeits-Eigenschaften sind, die man sich im Laufe des Lebens angeeignet hat. Und die "Freunde" sollen Interesse und Lust wecken seine persönlichen Vor-urteile und Wertvorstellungen kennenzulernen und auch zu hinterfragen.

Hier setzt das Stück an: Die jugendlichen Protagonisten des Stückes blicken gemeinsam mit den Zuschauern zurück in die Vergangenheit und in die Gegenwart von einstmals vier Freunden, die sich allmählich voneinander entfernten. Sie suchen und geben Antworten: Warum haben wir so unterschiedliche Vorstellungen von Ehre, Religion, Herkunft und sozialem Status entwickelt? Weshalb schenken wir diesen Vorstellungen und den daraus resultierenden Vorurteilen so eine Bedeutung? Erlauben uns diese „Werte“ uns gewaltbereit und respektlos einander gegenüber zu verhalten? Haben wir so eine Zukunft?
Was sind Vorurteile und wie entstehen sie? Was bedeutet Respekt und Toleranz im Alltag oder in der Schule? Wann beginnt Gewalt und wie begegnet man ihr? Wer hat „Schuld“? Welche Bedeutung haben Ehre, Religion, Herkunft und sozialer Status im Zusammenhang mit „Freundschaften“.

Das Stück wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und Sozialpädagog*innen erarbeitet. Selbstverständlich bieten wir im Anschluss an die Aufführung ein Nachgespräch für alle Teilnehmer an. Erfahrungsgemäß werden die meisten Zuschauer im ersten Nachgespräch nach der Aufführung mit dem Team des Theater Radiks nicht über Persönliches sprechen, das ist verständlich und auch gut so. Deshalb sei an dieser Stelle allen Lehrkräften und Pädagog*innen herzlich gedankt, wenn sie nach der Veranstaltung den Schülerinnen und Schülern Raum und Schutz geben, um in der Klassengemeinschaft gemeinsam über das Dargestellte offen zu sprechen.
Aufführung und Nachgespräch sollen als Modul zur Gewaltprävention dienen, um Pädagog*innen und Lehrkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen, die Kinder und Jugendlichen für die vorgenannten Themenbereiche zu sensibilisieren. Die Stücke sollen ein respektvolles Miteinander erörtern, fördern und stärken. Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellen wir umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Konditionen und Hinweise für den Veranstalter

Das Stück ist eingerichtet für Aufführungen an Schulen, Jugendeinrichtungen und Theatern. Es kann in der Aula, der Turnhalle oder einem anderen entsprechend großen Saal gespielt werden. Im Übrigen sind wir, was die Bühnenbeschaffenheit angeht, sehr flexibel, d.h. wir finden fast immer eine Lösung!

Spieldauer:
  ca. 60 Minuten
Nachgespräch:  Dauer und Umfang nach Absprache
Auf- und Abbau der Bühne: ca. 45 Minuten
Bühne bzw. benötigter Platz: mind. 24 m²
Technische Voraussetzungen: 230-Volt-Anschluss, Saal- bzw. Raumlicht
Spielorte: Aula, Turnhalle, Theaterbühne
Zuschauerumfang: maximal 150 (nach Absprache und Bühnenverhältnissen gegebenenfalls auch über 150 Zuschauer möglich)
Kosten/Preis: Aufführung mit einem Nachgespräch und pädagogischem Begleitmaterial auf Anfrage, Preisnachlass bei Mehrfachbuchung, Preis-Info über das Tourmanagement Astrid Scharfe
Pädagogisches Begleitmaterial: Unterstützung für pädagogische Vor- und Nachbereitung, ca. 50 Seiten
Darsteller: Team des Ensemble Radiks
Autor / Regie: Karl Koch
Tourmanagement/Buchungsanfragen:   Tourmanagement Astrid Scharfe
Musik / Rap: Diego Hagen
Bühnenbild: Karolina Muszalski
Aufführungsrechte: Karl Koch / Ensemble Radiks
Produktion: Ensemble Radiks, Berlin 2017

Fake oder War doch nur Spaß

Eine mobile Theaterproduktion für Schulen und Jugendeinrichtungen
Themen: Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz, Dauer: ca. 55 Minuten, geeignet ab 12 Jahren
Eine 17-jährige Schülerin, die von einer Karriere als Sängerin und Model träumt, ein Mitschüler, der weiß, wie man Computer knackt, ein Jugendlicher, der Liebe vortäuscht, um zu verleumden, und eine eifersüchtige Mitschülerin - das sind die jugendlichen Hauptakteure in "Fake oder War doch nur Spaß ". Fake zeigt, wie aus anfänglich scheinbar harmlosen Sticheleien in sozialen Medien und Netzwerken eine Welle der Verleumdung und Ausgrenzung entstehen kann, denen sich die Opfer selbst nur schwer entziehen können. Auch die Folgen für die Mobber werden thematisiert.

Mit "Fake" gastierte das Theater Radiks auf dem Deutschen Präventionstag 2012 sowie auf dem Landespräventionstag Sachsen 2014 und für den klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2013 nominiert und war im Mai eingeladen zur 11. iMedia 2015.
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Themen des Stückes

Drei Themenfelder bestimmen das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“: Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing sowie die persönlichen und rechtlichen Folgen von Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung über Internet und Handy. Außerdem wirft das Stück einen Blick auf unsere Erlebnis- und Medienkultur im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und den „Neuen Medien“ im Alltag junger Menschen. Ein weiteres Themenfeld behandelt den Missbrauch und den Schutz von persönlichen Daten und Computern. „Fake oder War doch nur Spaß“ soll als ergänzendes Modul zur Aufarbeitung der Themen: Medienkompetenz, Mobbing und Cyber-Mobbing einen fundierten Beitrag bilden.

Handlung des Stückes

Die siebzehnjährige Lea träumt davon, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger MitschülerInnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerke aus, unter anderem Facebook und WhatsApp. Lea wehrt sich zunächst gegen die Kommentare und Lügen, postet ihrerseits Kommentare und stellt unter anderem einen von ihr verfassten Rap-Song gegen die Mobber online. Was als vermeintliche „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der Beteiligten vorausgesehen hatte. Lea erhält nun auch fortgesetzt anonyme Drohanrufe und Beleidigungen über soziale Netzwerke. Bald beschäftigen sich nun einige Lehrer mit den Mobbing-Attacken, doch mittlerweile sind die Auseinandersetzungen nicht mehr nur schulintern zu klären, vor allem, nachdem ein Video online gestellt wurde, das Lea minutenlang betrunken in einer Toilette zeigt. In der Folge fehlt Lea immer häufiger in der Schule und scheint die Beleidigungen und Drohungen nunmehr scheinbar gleichgültig zu ertragen. Als sie schließlich jedoch erfährt, dass Andi, der ihr eine Liebesaffäre vorgetäuscht hatte, zu der Gruppe der Mobber gehört, und ihr Vater sie zudem drängt Anzeige zu erstatten, sieht Lea für sich keinen anderen Ausweg und will sich das Leben nehmen. Ein Mitschüler findet sie rechtzeitig: Lea kann gerettet werden. In der Folge ermittelt nun auch die Polizei: mit Folgen für einige der Mobber.

Konzept des Stückes

"Fake" ist aufgebaut nach dem pädagogischen Ansatz des „No-Blame-Aproach“. Die Figuren des Stückes bewegen sich innerhalb der vorgenannten Themen, ohne dass ihre persönlichen Standpunkte und Haltungen zunächst zu bewertet oder verurteilt werden. Im Zusammenklang der Figuren wird dem Zuschauer allerdings bald klar welche dieser Haltungen einer Gemeinschaft förderlich sind und welche das Wohl und die Gesundheit eines Menschen durch unbedachte und diffamierende Äußerungen in sozialen Netzwerken gefährden können. Der Focus liegt bei "Fake" in der anschaulichen Vermittlung welche Auswirkungen scheinbar harmlose Kommentare eine Welle von Hasskommentaren nach sich ziehen können, und welche Folgen es für das Opfer haben kann.

Hier setzt das Stück an: Lea führt uns in eine Welt ein, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung, andererseits aber durch Missgunst, Illusionen und virtuell geschaffene Realitäten. In der Art eines rückblickenden Stationendramas wird man in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen in die Welt der jugendlichen Protagonisten eingeführt. Geschildert werden Ereignisse über einen Zeitraum eines halben Jahres zwischen Lea, ihrem Vater, zu einigen ihrer Mitschüler, einem Lehrer und anderen Beteiligten.

Das Stück wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und Sozialpädagog*innen erarbeitet. Selbstverständlich bieten wir im Anschluss an die Aufführung ein Nachgespräch für alle Teilnehmer an. Erfahrungsgemäß werden die meisten Zuschauer im ersten Nachgespräch nach der Aufführung mit dem Team des Theater Radiks nicht über Persönliches sprechen, das ist verständlich und auch gut so. Deshalb sei an dieser Stelle allen Lehrkräften und Pädagog*innen herzlich gedankt, wenn sie nach der Veranstaltung den Schülerinnen und Schülern Raum und Schutz geben, um in der Klassengemeinschaft gemeinsam über das Dargestellte offen zu sprechen.
Aufführung und Nachgespräch sollen als Modul zur Gewaltprävention dienen, um Pädagog*innen und Lehrkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen, die Kinder und Jugendlichen für die vorgenannten Themenbereiche zu sensibilisieren. Die Stücke sollen ein respektvolles Miteinander erörtern, fördern und stärken. Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellen wir umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Konditionen und Hinweise für den Veranstalter

Das Stück ist eingerichtet für Aufführungen an Schulen, Jugendeinrichtungen und Theatern. Es kann in der Aula, der Turnhalle oder einem anderen entsprechend großen Saal gespielt werden. Im Übrigen sind wir, was die Bühnenbeschaffenheit angeht, sehr flexibel, d.h. wir finden fast immer eine Lösung!

Spieldauer:
  ca. 55 Minuten
Nachgespräch:  Dauer und Umfang nach Absprache
Auf- und Abbau der Bühne: ca. 45 Minuten
Bühne bzw. benötigter Platz: mind. 24 m²
Technische Voraussetzungen: 230-Volt-Anschluss, Saal- bzw. Raumlicht
Spielorte: Aula, Turnhalle, Theaterbühne
Zuschauerumfang: maximal 150 (nach Absprache und Bühnenverhältnissen gegebenenfalls auch über 150 Zuschauer möglich)
Kosten/Preis: Aufführung mit einem Nachgespräch und pädagogischem Begleitmaterial auf Anfrage, Preisnachlass bei Mehrfachbuchung, Preis-Info über das Tourmanagement Astrid Scharfe
Pädagogisches Begleitmaterial: Unterstützung für pädagogische Vor- und Nachbereitung, ca. 55 Seiten
Darsteller: Team des Ensemble Radiks
Autor / Regie: Karl Koch
Tourmanagement/Buchungsanfragen:  Tourmanagement Astrid Scharfe
Musik / Rap: Diego Hagen
Bühnenbild: Ray & Kobe
Aufführungsrechte: Karl Koch / Ensemble Radiks
Produktion: Ensemble Radiks, Berlin 2012/18
Design: Alejandro Morales    Logo: Tom Pilath
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