STIMMEN / PRESSE

Im Laufe der Jahre haben sich viele Stimmen und Echos zu den Veranstaltungen mit dem Theater Radiks angesammelt. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Stimmen von PädagogInnen, Lehrkräften, der Presse und nicht zuletzt auch von SchülerInnen die sich in unseren Gästebüchern verewigt haben.

Fake oder War doch nur Spaß

"Fake" hat das Theater Radiks seit 2012 auf dem Tourneeplan. Seit dieser Zeit hat sich einiges in Sachen Internet-Kommunikation und Cyber-Mobbing verändert, so dass wir die Cybermobbing-Geschichte um die Protagonistin "Lea" immer wieder aktualisieren. Deshalb haben wir bei den vielen Stimmen von Lehrkräften und Pädagoginnen und Pädagogen und auch Pressestimmen zu Veranstaltungen mit "Fake" insbesondere die Stimmen jüngeren Datums focussiert und nachfolgend aufgeführt.
Hier für Sie eine kleine Auswahl:

einblenden / ausblenden


Das Theaterstück des Berliner Tournee-Theaters mit den Schauspielern Svenja Otto und Phillip Bodner ließ es zu, sich in die 17-jährige Protagonostin "Lea" hinein zu versetzen. Teilweise fühlten sich die anwesenden Schüler durchaus emotional betroffen, was in der anschließenden Diskussionsrunde auch zur Sprache kam. Es ist wichtig nicht zuzuschauen, sondern selbst zu helfen oder Hilfe zu holen, meinte ein Schüler abschließend.
Landauer Zeitung, 11.06.2019

Leicht mitvollziehbar schlüpfen die beiden (vom Kreisjugendamt eingeladenen) Schauspieler in wechselnde Rollen, unmissverständlich deuten sie – mit einem großen „Fake“-Graffiti im Rücken – das Drinnen und Draußen unterschiedlicher Schauplätze an. Zwischen elf und vierzehn Jahren alt sind die 120 Kinder in der Turnhalle, und wohl keinem von ihnen fällt es schwer, dem Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ zu folgen, das Autor und Regisseur Karl Koch aus Erzähl-Passagen und gespielten Szenen montierte. Dabei machen es sich die Akteure nicht leicht: Bei aller gebotenen Einfachheit des Textes und der Szenerie breiten sie mit Elan ein heikles Thema gültig aus, das jede und jeden in der Halle angeht, sobald sie oder er via Smartphone, Laptop oder sonst einer „Konfliktkiste“ durch die Klippen der virtuellen Freundschaften und handfesten Feindschaften surft.
Frankenpost, Michael Thumser, 22.05.2019

"Frisches Theater - schwieriges Thema" [...] Wie kann es dazu kommen, dass die lebensfrohe, aktive, 17-jährige Lea sich immer mehr zurückzieht und schließlich den Suizid als Lösung ihrer Probleme sieht? Eine Antwort brachte das Ensemble Radiks aus Berlin. Es führte an der Berufsschule Eichstätt für die Schüler der 10. Klassen das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß" auf. Dabei ging es um Mobbing, Cybermobbing und Medienkompetenz.  Eindringliches Theater: Sehr anschaulich präsentierte das Ensemble Radiks aus Berlin das Thema Cybermobbing auf der Bühne in der Berufsschule.  Das Stück wurde als Dokumentartheater gezeigt. Eine Schauspielerin (Svenja Otto) und ein Schauspieler (Michael Sumper) führten es auf. Beide schlüpften im Verlauf des Stückes in die Rollen von mehreren Personen und agierten zusätzlich als Erzähler der Geschichte um die Protagonistin Lea. Sie spielten ihre Rollen eindringlich und überzeugend und fanden durch jugendliche Sprache und schwungvolle schauspielerische Leistung gleich Zugang zum Publikum.
Donaukurier, Franz Bauer, 15.05.2019

Im Anschluss an die Vorführung suchten die Darsteller den Kontakt zu den Schülern. Dabei wurden Fragen und Anmerkungen zum Stück, aber auch persönliche Fragen beantwortet. Einige Schüler suchten sogar selbst noch nach der Veranstaltung den Kontakt zu den Darstellern, um ihre persönlichen Probleme zu lösen. Das Stück hatte für so manchen Schüler tatsächlich ein Stück Wirklichkeit aufgezeigt. Es ist aktueller denn je. Im Unterricht erfolgt nun eine weitere Nachbereitung mit Hilfe des zur Verfügung gestellten Begleitmaterials.
Ganztagshauptschule Achenbach, 12.03.2019

Leas Geschichte zeigt, wie schnell sich aus kleinen Sticheleien Ausgrenzung und schließlich fiese Mobbing-Attacken entwickeln können und mit welcher Hilflosigkeit man diesen gegenübersteht. Die unkomplizierte und sympathische Art der beiden Schauspieler Svenja Otto und Richard Rabeus, der enge Kontakt zum Publikum sowie eine tolle schauspielerische Leistung machte die Geschichte greifbar und rückte eine Thematik in den Mittelpunkt, die aus dem Leben vieler Jugendlichen gegriffen schien und daher alle ansprach.
Heinrich-Roth-Realschule plus, 10.02.2019

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 7 verfolgten gespannt und geradezu atemlos das Geschehen auf der "Bühne" und zeigten dadurch ein vorbildliches Verhalten als Publikum, wie die beiden Schauspieler Manuela Weirauch und Richard Rabeus später bemerkten. Das Kompliment kann zurückgegeben werden: Dass unsere Schülerinnen und Schüler derart gefesselt von diesem Theaterstück waren, lag mit Sicherheit am besonders intensiven Spiel der beiden Darsteller!
Im Nachgespräch hatten die Schüler die Möglichkeit, mit Frau Weirauch und Herrn Rabeus ins Gespräch zu kommen und persönliche Fragen (Seid ihr ein Paar? Habt ihr selbst in der Schule Mobbing erlebt?), Fragen zum Beruf des Schauspielers (Wie wird man Schauspieler?) oder Fragen zum Stück (Warum wehrt sich Lea nicht?) zu stellen.
Oberschule Kloster Barthe,  A. Giermann, 31.01.2019

Die Darsteller verzichteten auf das Heben des moralischen Zeigefingers, sondern ermutigten die anwesenden Jungen und Mädchen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen um sich ihre eigene Meinung zu bilden. In der Art eines rückblickenden Stationendramas führten die Darsteller ihr junges Publikum in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen durch die gesamte Geschichte. Diese Theaterform kam bei den Siebt- bis Zehntklässlern gut an, sodass sie mit großer Aufmerksamkeit verfolgten, wie Leas Leben nach und nach zum Albtraum wird. „Man hat gemerkt, wie konzentriert und auch interessiert die Jugendlichen Stunde über waren.
W
ESER-KURIER, Ivonne Wüsthof, 19.11.2018

Die Darsteller behandeln das sehr sensible Thema mit viel Geschick und Talent. Die Schüler erfahren, was eine kleine Nachricht anstellen kann. „Es kam bestimmt bei vielen Schülern an“, ist sich eine Schülerin sicher. Im Nachgespräch mit den Klassen bringt Schauspieler Abramyan Problem und Lösungsansatz auf den Punkt: „Mobbing entsteht durch uns Menschen.“
Cellesche Zeitung, Katharina Atzinger, 19.10.2018

Gebannt folgten über 140 Schülerinnen und Schüler der Leo-von-Klenze-Berufsschule dem Geschehen auf der Bühne. Bei der anschließenden Aufarbeitung des Stückes mit den Schauspielern und mir zeigten die Schüler große Betroffenheit und Aufrichtigkeit. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den begleitenden Lehrkräften haben wir mit dem Theaterstück eines auf alle Fälle erreicht: Es wird diskutiert und sich mit dem Thema bewusst auseinandergesetzt.
Jugendsozialarbeit Ingoldstadt, Sylvia Gartner, 17.07.2018

Im Rahmen der Gewalt- und Suchtprävention verfolgten 200 Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klassen des Schulverbundes Frommern das sehr authentische Theaterstück interessiert und konzentriert. Dank finanzieller Unterstützung der Reinhold-Beitlich-Stiftung konnte der Einsatz des ausdruckstarken Ensembles möglich gemacht werden. Von der Thematik, der Intensität und dem klaren Bezug zu – ihrer eigenen – Realität waren die SchülerInnen zum Teil sehr betroffen. In einer anschließenden Diskussion waren sich alle einig, dass die Thematik des Stückes, Mobbing und Cyber-Mobbing, durchaus realistisch ist, und dass man sich zum Teil auch in den verschiedenen Rollen wiederfinden konnte.
Zollern-Alb-Kurier, Balingen-Frommern, 15.05.2018 

Die Schauspieler verzichteten bei ihrer Aufführung auf den erhobenen Zeigefinger. Sie wollten die Jugendlichen nachdenklich stimmen und ihnen ermöglichen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und eine eigene Position zu entwickeln. Geschickt haben die Schauspieler des Ensembles die Geschichte immer wieder durch Kommentare unterbrochen und damit eine Distanz zu dem Erzählten geschaffen, die es den Schülern ermöglichte, die Geschehnisse zu reflektieren und zu erfassen. Der lang anhaltende und kräftige Applaus und das Interesse der Schülerinnen und Schüler in der anschließenden Diskussion bestätigten, dass mit der Aufführung ein wichtiger Schritt für einen bewussteren Umgang mit der uns immer wieder konfrontierenden Problematik des Cybermobbings gegangen wurde.
meinbezirk.at, Musik-NMS St. Martin, 26.04.2018

Der Großteil der Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klassen zeigte sich von der ausdrucksstarken Performance des Schauspielduos begeistert, zumal die beiden jeweils mehrere Figuren und die Erzählerrolle verkörperten. Einige Stimmen zur Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern: „Ich fand das Stück sehr toll – würde mich freuen, wenn ihr noch einmal an unsere Schule kommen könntet“ , „Der Auftritt hat uns sprachlos gemacht“ , „Das Theater war sehr cool und realistisch“ , „Das Nachgespräch war super!“ , „Ich finde, es ist eine gute Idee, das Thema MOBBING immer wieder hervorzuheben“. 
Neue Mittelschule Neumarkt-Kallham, 24.4.2018

Das Ensemble „Radiks“ verdeutlicht sehr gut das Dilemma des medialen Zeitalters: Eine Gesellschaft, in der nur noch unreflektiert geteilt und geliked wird, in der man sich – womöglich für ein paar Sekunden „Internet-fame“ – auf Kosten anderer profilieren muss, stumpft zwangsläufig ab. Es war ein sehr kurzweiliger Vormittag, der viele Schüler zum Nachdenken anregte.
Georg-Fahrbach-Schule Ingelfingen, Dirk Rüger, 20.03.2018

Ein Video aufnehmen, bearbeiten und ins Internet hochladen ist heute so leicht wie nie zuvor. Fast jedes Kind kann das. Aber technisches Know-How bedeutet nicht automatisch, sich über die Tragweite des Online-Verhaltens bewusst zu sein. Vor allem Minderjährige haben häufig keine Vorstellung davon, welche Auswirkungen eine Nachricht in einem Chat-Room oder ein Foto in einem sozialen Netzwerk haben kann. Das Mitmach-Theaterstück vom Ensemble Radiks sollte Impulse zum Nachdenken geben. Denn die Hauptfigur in dem Stück gerät in einen Strudel aus Missgunst und Gemeinheiten in der virtuellen Welt, die sich auch jenseits von Laptop oder Smartphone bemerkbar machen. [...] „Wir merken, dass am Ende ein Reflektionsprozess einsetzt und viel hängenbleibt, weil die Kinder und Jugendlichen sich wiedererkennen. Die Botschaft ist deswegen eindeutig: Nicht wegschauen, sondern mutig sein.“ 
Stadt Hildesheim, Jugendarbeit, 09.03.2018

Die Dramatik, die jeweilige Spannung und auch der Charme der Schauspieler konnten von den Jugendlichen begeistert mitverfolgt werden [….]. Die schauspielerische Leistung und Authentizität kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Auch in der anschließenden gemeinsamen Diskussion fanden die Darsteller den richtigen Ton zu den Jugendlichen und beantworteten deren Fragen in einem offenen und ungezwungenen Rahmen [….]. Die „Radiks“ haben einen starken Impuls gesetzt, sich noch intensiver in der Schulgemeinschaft mit diesen Themen auseinanderzusetzen. 
Mittelrhein Realschule, Oberwesel, 26.02.2018 

Die Schüler hatten sichtlich Spaß daran, die letzten zwei Unterrichtsstunden in der Sporthalle zu verbringen. Die Schauspieler Anna Lisa Finke und Alexander Abramyan schlüpften gleich in mehrere Rollen, was die Schüler voller Begeisterung aufnahmen. Das anschließende Gespräch nutzen viele Schüler, um Fragen an die Schauspieler zur richten.
Ostseezeitung, Carola Fischer, 25.11.2017

In einem rückblickenden Stationendrama gelang es den beiden Schauspielern in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen die Schüler in die Welt der jugendlichen Protagonistin mitzunehmen. Das Thema faszinierte von der ersten Spielszene an und die Stimmung machte persönlich betroffen.
Werner-von-Siemens-Gymnasium, Carmen Endres, 25.07.2017

»Die haben toll gespielt, das war echt glaubwürdig«, »Mir hat die Lea leid getan, aber sie hätte eher mit ihrem Vater reden müssen – oder mit den Lehrern«, waren die Reaktionen einiger Schüler. Im Anschluss bestand Gelegenheit, mit den Schauspielen ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um das Stück und seine Themen, aber auch über den Schauspielberuf und seine sozial-politischen Möglichkeiten zu klären. Die Lehrkräfte waren sich einig, dass das Berliner Theater-Ensemble exemplarisch das aufgegriffen hatte, was auch im Schulalltag erlebt wird.
Wetterauer Zeitung, 29.06.2017
 
Es war ein sensationeller Erfolg. Lehrer und Schüler äußerten sich nur positiv. Das Thema ist hoch aktuell und die Umsetzung schien wie aus dem wahren Leben. Die Schauspieler zeigten überdies sowohl ein außergewöhnliches Engagement als auch einen starken Bezug zu den Schülern. Ein tolles Angebot!
Sonderpädagogisches Förderzentrum Neustrelitz, Frau Krog, Direktorin, 15.06.2017

Mit einem Stück über Cybermobbing und Medienkompetenz konnten die Schauspieler des Ensemble Radiks Berlin die Schüler der 5. – 8. Klassen begeistern. Die vielen Denkanstöße, beispielsweise zum Verhalten bei (Cyber-) Mobbing und zum bewussten Umgang mit dem Medium Internet, machten das Stück nicht nur zu einem unterhaltsamen kulturellen Beitrag an der Schule, sondern regten zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Verhaltens und dem Umgang miteinander an.
Gemeinschaftsschule „J. G. Borlach“ Artern ,Katharina Böttcher, 16.03.2017

Durch ihre überzeugende, frische und authentische Art gelang es den beiden Schauspielern Romana Schneider und Alexander Abramyan, die IGS-Schüler zu fesseln, in den Bann ihrer Darstellung zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen. „Aufgrund der authentischen Darstellung und des intensiven Gedanken- und Meinungsaustausches im Anschluss an das Stück, bin ich davon überzeugt, dass die Botschaft des Theaterstückes unsere Schülerinnen und Schüler erreicht hat“[...] Dass mit der Aufführung diese Auseinandersetzung befeuert wurde, zeigte sich bei dem Gespräch, das im Anschluss an das Stück von den beiden Schauspielern mit den Schülern geführt wurde, und an dem sich die Jugendlichen mit großem Interesse beteiligten.
Wormser Zeitung, Hochheim, 03.03.2017

Das Stück thematisiert das Phänomen des Cyber-Mobbings. Fast jeder fünfte deutsche Jugendliche ist laut einer aktuellen Studie schon einmal im Internet beleidigt, bloßgestellt oder bedroht worden. Die beiden Schauspieler Anna-Lisa Finke und Alexander Abranyan sind mit einem Minimum an Requisiten in die verschiedenen Rollen geschlüpft. Vor allem die Momente zwischen den Szenen, in denen sie das Geschehen auf der Bühne reflektierten, gefiel vielen Schülern.
RP ONLINE, Kreis Kleve, 01.03.2017

Einen sehr schülernahen Einblick in das Leben eines Mobbingopfers bekamen die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Jahrgangsstufe an der Josef-Anton-Rohe-Mittelschule Kleinwallstadt. Sechs Klassen lernten in der Aula der Schule in zwei Vorstellungen des Theaterstückes „Fake oder War doch nur Spaß!“ von Karl Koch die Geschichte der 17-jährigen Lea kennen. Was zunächst mit Sticheleien und Ausgrenzungen aus Neid unter Freundinnen begann, endete für Lea in der psychiatrischen Klinik. Die Thematik des Cyber-mobbings und der immer schnelleren Verbreitung von Fotos und Videos wurde in einer offenen Frage- und Diskussionsrunde mit den beiden Schauspielern nach der Aufführung vertieft. Eine lehrreiche und unterhaltsame Abwechslung zum Schulalltag! 
Josef-Anton-Rohe-Mittelschule, Kleinwallstadt, Isabell Titz, 27.02.2017

Schwerer Stoff der den Schülern der Mittelschule da vorgesetzt wird. Ein Stoff, der lebensnaher fast nicht sein könnte, beruht das Stück doch, wie Svenja Petermann und ihr Kollege Tim Engemann in der anschließenden Diskussion erklären, auf einer wahren Begebenheit. Die beiden Schauspieler fragen auch ganz direkt, was man hätte tun können und tun sollen, damit es nicht so weit gekommen wäre. Sie erzählen, und das war für viele Schüler wohl am eindrucksvollsten, von eigenen Erfahrungen mit dem Thema und sie geben den Jugendlichen am Ende zwei Ratschläge mit auf den Weg: "Hinterfragt alles, was ihr hört oder im Internet lest. Oft ist es nicht die Wahrheit" - und "Ob es an eurer Schule Mobbing gibt oder nicht, das entscheidet ihr ganz alleine". 
Donaukurier, Susanne Lamprecht, 14.02.2017

Am Ende des Stückes haben sich die Schauspieler Zeit genommen, um mit uns über das Thema Mobbing zu sprechen. Jemand fragte, ob das alles wirklich passiert sei. Und darauf kam dann die Antwort, dass die Geschichte auf wirklichen Tatsachen beruhe, wenn auch teilweise etwas abgeändert. Auf alle Fragen, die gestellt wurden, bekamen wir eine Antwort. Mir persönlich hat das Theaterstück gut gefallen, weil es anders war als gewöhnliche Theater.
Gymnasium des Main-Kinzig-Kreises, Klasse 7a, 28.09.2016

Auf die 125 Acht- und Neuntklässler der Auerbacher Geschwister-Scholl-Schule machte das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß" gestern ordentlich Eindruck. Sie fanden die Informationen gut umgesetzt und insbesondere deren realistische Inszenierung ansprechend. 
Freie Presse Chemnitz, Sylvia Dienel,15.9.2016

Bei den Schülern der sechsten bis achten Klassen gab es betroffene Blicke aber auch einige Lacher, denn „Fake“ ist nicht nur düster. Es war mit typischen Alltagsszenen versehen, zeigte eine Mädchenschwärmerei für einen Jungen und war auch mit einem „Rap“ gespickt, in dem Lea ihren Traum verteidigt. An manchen Stellen bezogen die beiden jungen Schauspieler ihr noch jüngeres Publikum aktiv mit ein.
Saarbrücker Zeitung, 31.05.2016

Das Ensemble bindet das Publikum mit ein, indem es zum Nachdenken anregt. "Wer hätte helfen können?" Die anwesenden Eltern und die Lehrkräfte sind sich einig, dass die Verantwortlichkeit oftmals immer noch bei den Erziehungsberechtigten liegt. Je offener man mit seinem Kind spricht und je enger die Bindung ist, desto schneller können Eltern bemerken, wenn ihr Kind sich verändert.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2016

Manuela Weihrauch und Tim Engemann schlüpften während des gut einstündigen Theaterstücks gekonnt in verschiedene Rollen, traten aber auch immer wieder  aus den dargestellten Personen heraus und gaben Erläuterungen zum Geschehen. Sowohl die an der Realität des Internetmissbrauchs ausgerichtete Dramatik einer unweigerlich in den Abgrund führenden Spirale als auch die ausgezeichnete schauspielerische Leistung der beiden engagierten Darsteller fesselten das Publikum in der Aula der ARS und führten den Schülerinnen und Schülern plastisch die Ernsthaftigkeit des Themas vor Augen. Im nachfolgenden Gespräch hatten die Jugendlichen Gelegenheit den Akteuren Fragen zu stellen und von eigenen Erfahrungen zu berichten.
Auch Lehrerschaft und Schulleitung waren von der ausgezeichneten und pädagogisch wertvollen Darbietung des Ensembles „Radiks“ sehr angetan. Für die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen hatte die Veranstaltung überdies auch einen Fortbildungscharakter, indem viele Anregungen für die Unterrichtsarbeit vermittelt wurden und das Ensemble der ARS auch vertiefendes Begleitmaterial für den Unterricht zur Verfügung stellte.
Adolf-Reichwein-Schule, Pohlheim, 25.01.2016

Sehr sensibel und eindringlich zeigten die Schauspieler, wie schnell so manches Wort, Bild oder Filmsequenz im Internet steht und nicht mehr so leicht entfernt werden kann. Die Schauspieler stellen dabei eindrucksvoll die Sprachlosigkeit des Opfers und die vermeintliche Hilflosigkeit aller anderen Beteiligten dar. Dass die Botschaft die Schülerinnen und Schüler erreicht hatte, zeigte sich in der anschließenden ausführlich geführten Diskussion mit den Schauspielern, die die Betroffenheit aller deutlich machte. Werdenfels-Gymnasium, Garmisch-Partenkirchen, 06.10.2015

Die beiden Schauspieler schlüpften –teilweise offen vor dem Publikum- in zahlreiche Rollen des Stückes, traten zwischendurch sogar als Erzähler auf, veränderten Bühnenbild und Requisiten. Beeindruckend war für die meisten Zuschauer, mit wie wenig Requisiten oder Kostümen man eine andere Rolle einnehmen kann, wenn man nur über die notwendige schauspielerische Fähigkeit verfügt. Durch ihr intensives Spiel gelang es Romana und Alexander jederzeit, die Aufmerksamkeit der Schüler aufrecht zu erhalten und eine Vielzahl von spannenden, teilweise aber auch erheiternden Momenten zu erzeugen. Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Falls das Ensemble Radiks mal wieder in NRW auf Tournee ist, könnte es sein, dass sie noch einmal an unserem Berufskolleg Station machen.
Sebastian Jaekel, Berufskolleg Arnsberg, 15.09.2015

[...] Dabei war die Frage: „Was kann ich dagegen tun?“ in der Gesprächsrunde zentral. Jugendliche wissen oft nicht, wie sie sich in Situationen, in denen sie selber Opfer von Mobbingattacken werden oder als Beobachter solcher Attacken verhalten sollen. Im Gespräch wurde dabei schnell deutlich, dass das Handeln unerlässlich ist – Schülerinnen und Schüler sollten sich an Lehrer, Schulsozialarbeiter oder auch an die Polizei wenden, denn oftmals sind unerwünschte Verbreitung von Videos und Fotos auch Straftatbestände.
Gottlieb-Daimler-Schule, Jelena Horn, Sindelfingen, 09.06.2015

Beide Aufführungen mit "Fake oder War doch nur Spass" sind heute bestens über die Bühne gegangen. Frau Schneider und Herr Abramyan haben sehr gut gespielt. Es ist Ihnen gelungen, die Jugendlichen mit ihrem Spiel zu packen, so dass in unserer Aula eine sehr konzentrierte, phasenweise auch betroffene, Stimmung spürbar war. 
Kantonsschule Seetal (Kanton Luzern), Roger Rauber, 05.05.2015

Phasenweise war es im Musikpavillon mucksmäuschenstill und erst ein Blick in den Raum hätte erkennen lassen, dass darin sich über 100 Schülerinnen und Schüler befanden. In diesen Phasen hingen sie förmlich an den Lippen der beiden Schauspieler auf der Bühne. Dabei zog sie nicht nur die sehr realistisch gespielte Geschichte um Lea, einem jungen Mädchen, das zunehmend von seinen Mitschülern gemobbt wird, in den Bann. Auch die schauspielerische Darbietung, die Intonation, Mimik und Gestik fesselte die jungen Zuschauer.
Pyrmonter Nachrichten, 14.04.2015

So viele begeisterte und positive Rückmeldungen seitens Schüler - und Lehrerschaft! Insbesondere bei den älteren Schülern kam das Stück sehr gut an und auf Nachfrage was ihnen besonders daran gefallen hätte, kam häufig die Rückmeldung "Das waren coole Schaupieler" und anscheinend hat auch die Tatsache, dass die Theatergruppe Radiks aus Berlin angereist kam, Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler ebenso etwas von der Thematik für sich mitnehmen werden.
Schulsozialarbeit, Kusel, 17.12.14 

Aufgeschlossen und interessiert, zum Teil auch sichtlich beeindruckt stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen und trugen zu einer lebendigen Diskussion über das Thema des Stücks bei. „Ein durchweg gelungenes Theatererlebnis, das aufgrund der Aktualität der Thematik unbedingt wiederholt werden sollte“, fanden auch die Kooperationspartner in den Schulen.
Simone Sommerfeld, Fachdienst Jugendarbeit Landkreis Nienburg/Weser, 27.11.2013

Wir waren mal Freunde

Mit den "Freunden" sind wir seit 2017 unterwegs. Nachfolgend haben wir einige Stimmen von Lehrkräften und Pädagoginnen und Pädagogen und auch Pressestimmen zu Veranstaltungen mit den "Freunden" aufgeführt.
Hier für Sie eine kleine Auswahl:

einblenden / ausblenden


Lebendig zeigten die beiden Radiks-Schauspieler [...Liane Steinnagel und Michael Sumper...] Lebensentwürfe und Sozialisierung von Menschen unterschiedlicher Herkünfte, beleuchteten Begriffe wie Ehre, Freiheit, Stolz, Toleranz und Selbstvertrauen aus Sicht der Jugend. Als Grundschüler haben Joscha und Melek, eine gläubige Muslima, noch mit ihren Geschwistern gespielt und sich gut verstanden. Kurz vor dem Schulabschluss stellen sie fest, dass sie sich weit entfernt von einander haben aufgrund ihrer Werte, geprägt von Herkunft, Religion, sozialem Status und Ehre. "Was macht mehr Spaß", fragte Joscha die Schüler am Stückende, "jemanden, der sich nicht wehrt, abzuzocken und zu verarschen oder ihm zu helfen, ihn zu unterstützen?"
Möglich machte diese besondere Form der Präventions- und Aufklärungsarbeit eine Geldspende, welche die Schule unvermittelt erhalten hat. So konnte das Berliner Ensemble Radiks bei seiner vierwöchigen Tournee durch Baden-Württemberg auch in Neustadt an der Hebelschule Station machen. Von Radiks gab es ausführliches Material zur Vorbereitung im Vorfeld der Aufführung und auch zur Nachbereitung. Das Ensemble fängt junge Menschen in der ganzen Republik mit gutem Schauspiel ein, weckt ihr Interesse an schwierigen Themen, führt die Schüler in den Dialog und regt damit zum Nachdenken über sich selbst und andere an.
Badische Zeitung, Eva Korinth, 19.07.2019

In jugendgerechter Weise wurde die Bedeutung von Respekt und sozialen Werten thematisiert und Begriffe wie Freiheit, Ehre, Stolz, Toleranz und Selbstvertrauen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft beleuchtet. Die Inhalte waren daher sehr an der Lebenswelt der Schülerschaft orientiert und wurden im Unterricht vor- und nachbereitet. Durch die ansprechende Inszenierung, wobei sich die Figuren immer wieder an das Publikum wandten und die Darsteller im Anschluss noch in die Diskussion mit dem Publikum gingen, wurde zum Nachdenken angeregt. Viele Jugendliche waren positiv überrascht, Theater einmal anders zu erleben, dies zeigte ihre Aufmerksamkeit und der rege Austausch mit den Schauspielern.
Gemeinschaftsschule West Tübingen,  Martina Schöringhumer, 05.07.2019

Eine dokumentarische Krimigeschichte mit pfiffigen Dialogen und Sprechgesang zog die Schüler*innen in ihren Bann. Im Anschluss erhielten die Zuschauer*innen die Möglichkeit, die beiden Darsteller zum Stück zu befragen.  Die Schüler*innen und die Lehrerschaft interessierten sich dabei nicht nur für die Handlung des Stücks, sondern auch für den Schauspielberuf und seine Herausforderungen. Das Theaterstück war eine gelungene Veranstaltung, die an kritischen Themen der Gesellschaft in unserem Land ansetzt und viel Stoff zum Nachdenken mit sich bringt.
Walter-Gropius-Schule, Staatliche Berufsbildende Schule 7 der Stadt Erfurt, 20.06.2019

Das Theaterstück zeigt den Weg vom Heute ins Früher auf. Es werden die Themenfelder Rechtsextremismus, Vorurteile, Ehre, Respekt, Gewalt, Angst und Vertrauen behandelt. Dabei spielen viele Personen eine wichtige Rolle, die von zwei Schauspielern - einem Mann und einer Frau - dargestellt werden. Diese schlüpfen abwechselnd in die verschiedenen Rollen.  Aufgrund des schauspielerischen Talents und der Jugendsprache wurden die Schüler in den Bann der Geschichte gezogen und für die verschiedenen Themenfelder sensibilisiert. Im Anschluss an das gekonnt aufgeführte Stück standen die beiden Schauspieler den Schülern Rede und Antwort. Hierbei wurde ersichtlich, dass sich die Mittelschüler mit der Problematik auseinandersetzten und voll bei der Sache waren.
Schüler und Lehrer waren sich nach der Vorstellung einig, dass das Ensemble Radiks eine gelungene Aufführung hingelegt hatte.
Donaukurier, 16.5.2019

Mit einer unglaublichen Dynamik wurden die Thematiken Fremdenfeindlichkeit, Ehre, Vertrauen und Toleranz dem größtenteils jugendlichen Publikum hautnah präsentiert. Vergeblich wartete man auf den erhobenen Zeigefinger und gerade deswegen regte das Stück dazu an, sich offen mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Dies zeigte auch die anschließende Diskussion mit den Schauspielern. „Wir waren mal Freunde“ wirkte nach und regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Unseren Schülerinnen und Schülern eröffnete es die Möglichkeit zu mehr gegenseitiger Toleranz und Anerkennung.
 Leo-von-Klenze-Schule, Sylvia Gartner,  JaS BBS II Ingolstadt, 13.05.19

Vor den Schülern der Stufen 10 und 11 führte das Theaterensemble das sozialkritische Theaterstück "Wir waren mal Freunde" von Karl Koch auf, in dem die Auswirkungen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am Beispiel einer früheren Freundesclique anschaulich verdeutlicht wurden. [....]  Den Schauspielern gelang es, die Zuschauer eine Stunde lang zu fesseln und für ein achtungs- und respektvolles Miteinander zu sensibilisieren. Als klare Botschaft wurden Respekt und Toleranz propagiert und die Zuschauer aufgefordert, Respektlosigkeit, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt nicht zu tolerieren.Es wurde deutlich, dass Vorurteile, Neid und Angst oft zu einer Spirale von Gewalt führen, da die Täter sich häufig selbst als Opfer von Ausgrenzung, Unrecht oder Missachtung sehen. Nach der Aufführung konnten die Schülerinnen und Schüler mit den Schauspielern über das Theaterstück diskutieren und sich über ihre Eindrücke zur Aufführung austauschen.
Leibniz-Gymnasium Pirmasens, Hr. Lesch, 01.02.2019

Das Stück ist eine Eigenproduktion des "Ensemble Radiks" und spricht Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Toleranz und Freundschaft auf eine Weise an, die "nah bei den Schülern" ist. Im besten Falle werden diese emotional "mitgenommen" und zum Nach- vielleicht auch zum Umdenken angeregt. Und dieser Plan gelingt eindrucksvoll. Während der ca. 70 minütigen Aufführung zeigen sich die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Spielfreude der beiden Schauspieler. Gespannt lauschen sie dem Geschehen auf der Bühne. Otto und Bodner fesseln die Jugendlichen nicht nur durch ihr schauspielerisches Talent, sondern auch mit Witz, einer jugendgerechten Sprache und einer passenden musikalischen Untermalung. Durch Konfrontation und direkte Ansprache gelingt es die jungen Theaterbesucher gleichsam in das Bühnengeschehen einzubeziehen und sie auf dies Weise für die angesprochenen Themen zu sensibilisieren. Dies zeigt sich nicht zuletzt durch eine sprichwörtliche Sprachlosigkeit bei provokativen Szenen, aber auch in den regen Diskussionen im Anschluss an das Stück. [....] In Zeiten wie diesen eine lohnenden Investition in ein friedliches und tolerantes Miteinander!
BBS Ahrweiler, Michael Sauer-Beus, 09.02.2019

Was sind Vorurteile und wie entstehen sie? Was bedeutet Respekt und Toleranz im Alltag oder in der Schule? Wann beginnt Gewalt und wie begegnet man ihr? Mit diesen und vielen Fragen mehr beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der 7. bis 11. Klassen. [...]  Durch die gelungene und realistische Darstellung der zwei jungen Akteure wurde dem Publikum die Bedeutung von Achtung und Respekt gegenüber den Mitmenschen ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder sozialen Status aufgezeigt. In einer Nachbesprechung hatten die Zuschauer zudem die Möglichkeit, mit den Schauspielern in Dialog zu treten.
Seume Gymnasium Vacha, Beratungslehrkräfte, 22.01.2019

Die Sprache des Stücks bleibt sehr nah an der Alltagswelt von Jugendlichen, ist schlicht und schnell. Die Figuren richten sich auch immer wieder direkt ans Publikum, schildern ihre Sicht der Dinge und beziehen so die Zuschauer in ihre Gedanken und die Geschichte mit ein. [....] Ein in unseren Augen sehr wertvoller Impuls, angesichts der tagespolitischen Ereignisse und aktueller Wahlergebnisse mit unseren SchülerInnen den hohen Stellenwert unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu thematisieren.
Gesamtschule Waldbröl, 06.11.2018 

Dieses packende Stück zu den Themen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Freundschaft, Werte, Toleranz und soziale Herkunft sprach die jungen Zuschauer der BVJ/GBVJ-Klassen ehrlich und ungekünstelt an. In jugendgerechter Weise beleuchteten die beiden Schauspieler die Bedeutung von Respekt und Achtung füreinander, insbesondere im Schulalltag, und sensibilisierten für ein achtvolles und respektvolles Miteinander. Das Publikum, bestehend aus deutschen und ausländischen Schülern, war von der ersten Minute an gefesselt. Emotional berührten die Themen jeden Einzelnen. Es herrschte streckenweise betretendes Schweigen während der Aufführung. Kein erhobener Zeigefinger, sondern das offene Ende gab den Jugendlichen Impulse zum Nachdenken. Die Aktualität des Stückes wurde im Nachgespräch zwischen den Schauspielern und Jugendlichen intensiv diskutiert.
Berufliches Schulzentrum "Dr. Friedrich Dittes", Glauchau, 01.10.18 

Neben Respekt, Fremdenfeindlichkeit und Freundschaft, spielt vor allem das Vertrauen eine zentrale Rolle in dem Theaterstück „Wir waren mal Freunde“ von Karl Koch. Das fast spaßig beginnende Vertrauensspiel „Lass dich fallen, ich fang dich auf“ zwischen Melek und Joscha ist ein Beginn der Annäherung. Denn der Heranwachsende spricht mit ihr über besagte Nacht, was er gesehen hat. Und im Laufe des Stückes wächst das Vertrauen zwischen den einstigen Freunde und sie halten alle dicht. [...] Während Alexander Abramjan und Svenja Otto vom „Ensemble Radiks“ des Berliner Tournee-Theaters die Figuren in der Leinefelder Lunaparkhalle verkörpern, herrscht Stille. Nur die Stimmen der Künstler erklingen in der Halle. Die etwa 200 Schüler der Staatlichen Berufsbildenden Schule Eichsfeld (SBBS) sitzen gespannt da, lauschen den Worten und verfolgen das Stück interessiert.
Thüringer Allgemeine, 22.08.2018

Zusammen mit ihren Klassenlehrern wurden die 7. und 8. Klassen Zeuge einer schönen Theaterdarbietung der Ensemble „Radiks“ aus Berlin. Dieses hat sich mit tiefgründigen, vielschichtigen und kreativen Stücken bereits einen Namen in der Theaterwelt gemacht. Behandelt werden (bei den "Freunden") Themen wie Freundschaft, Toleranz, Ehre und soziale Probleme wie Rassismus und Mobbing. Gefördert wurde diese Veranstaltung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“. Im Stück werden vier eingeschworene Freunde in eine Geschichte rund um Polizeieinsätze, Prügeleien und Elternkonflikte verwickelt, bei der sie viel über Freundschaft, Ehre und Zusammenhalt lernen. Die ca. 70 Minuten andauernde Veranstaltung mündete in einer Diskussionsrunde, in der die Darsteller mit vielen spannenden und interessanten Fragen „gelöchert“ wurden, die sich anschließend bis in die Klassenräume zog. Angeregte Fragen und hitzige Diskussionen waren das Resultat eines Theaterstückes, das die Zuschauer in eine Mischung aus Spannung, Gefühlen und Neugier eintauchen ließ. 
Ohmtalschule Homberg, Julian Arnold, 22.06.2018

Mit relativ einfachen Mitteln gelang es dem mobilen Theater-Ensemble Radiks aus Berlin, aus der Aula der Martin-Segitz-Schule eine Bühne werden zu lassen, auf der Fremdenfeindlichkeit, Freundschaft, Toleranz, Ehre, Vertrauen und Selbstvertrauen in differenzierter Art und Weise und doch für die Schüler packend reflektiert wurden. Dass die beiden Schauspieler damit einen Nerv bei den Schülern getroffen haben, wurde spätestens bei der anschließenden Diskussion offenbar, an der sich das Publikum munter beteiligte.
Staatliche Berufs-schule III Fürth, 20.04.2018

Es gab durchweg positive Rückmeldungen: Jesse (23) fand: „Das Theaterstück hatte ein interessantes, zeitloses Thema. Ich denke, es regt gut zum Nachdenken an. Die Nachbesprechung fand ich gut, denn sie bot die Möglichkeit, um meine Fragen zu klären.“ Und Lisa (23) war zu Beginn eher skeptisch: „Am Anfang dachte ich noch, es würde total langweilig werden, aber da habe ich mich wohl ganz schön getäuscht. Ich fand das Theaterstück super interessant, sehr gut gespielt und gut an das Thema angepasst. Nicht nur ich teile diese Meinung.“
Deister- und Weserzeitung, 14.03.2018

Die professionellen Darsteller Romana Schneider und Alexander Abramyan, fesselten die Jugendlichen der neunten und zehnten Jahrgangsstufe mit der tragischen Geschichte des 16-jährigen Joschas, der einen Obdachlosen aus einem in Brand gesteckten Asylheims für Flüchtlinge rettet und dabei selbst unter Verdacht gerät. [...] Die schauspielerische Leistung und Authentizität der beiden Theaterprofies kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Auch in der anschließenden gemeinsamen Diskussion fanden die Darsteller den richtigen Ton zu den Jugendlichen und beantworteten deren Fragen in einem offenen und ungezwungenen Rahmen. 
Mittelrhein Realschule Oberwesel, 26.02.2018

Das mit der Freundschaft ist so eine Sache. Einem Kind ist es noch ziemlich egal, wo seine Freunde herkommen. Aber wenn man älter wird, dann geht es plötzlich um Stolz, Ehre und das Dazugehören. Und da kann es schon einmal hart zugehen. Auch unter ehemals dicken Freunden. [....] Das Ganze ist ein Lehrstück für Heranwachsende, die nach Orientierung in eine komplizierten Welt suchen. „Warum soll ich jemanden respektieren, wenn der mich nicht respektiert?“, stellt ein Mädchen bei der Diskussion nach dem Theaterstück eine nicht ganz einfache Frage. „Wenn du so jemandem mit Respekt begegnest, wirst du ihn verwirren, weil er gar nicht damit rechnet“, antwortet Schauspielerin Romana.
Hannoversche Allgemeine, Sandra Köhler, 20.02.2018

Eingebunden in die Präventionstage war das Theaterstück „Wir waren mal Freunde“, das von dem Theaterensemble „Radiks“ aus Berlin aufgeführt wurde. Die beiden Schauspieler stellten auf eindrucksvolle Weise die Bereiche Freundschaft, Fremdenfeindlichkeit und Respekt dar, bei denen verschiedene Themenfelder wie Rechtsextremismus, Vorurteile, körperliche und verbale Gewalt, Angst und Vertrauen mit einflossen und die Zuschauer zum Nachdenken anregten. 
Oberschule Twist, 18.02.2018 

Durch die gelungene und realistische Darbietung der beiden Schauspieler wurden dem jugendlichen Publikum die Bedeutung von Achtung und Respekt gegenüber seinen Mitmenschen aufgezeigt. Der begeisterte Applaus am Ende des Theaterstücks zeigte ganz eindeutig, wie gut den Schülern diese Aufführung gefallen hat. Doch mit der Aufführung war die Audienz der Radiks-Truppe noch nicht beendet. Nach Vorstellungsende nahmen sich die beiden Akteure noch ausgiebig Zeit, um mit den Schülern gemeinsam in Dialog zu treten, wobei sowohl Fragen zum beruflichen Werdegang als auch zum privaten Umgang mit dem Thema Achtung und Toleranz gestellt werden konnten, die offen und ehrlich beantwortet wurden.
www.stadt-sulzbach.de, 19.01.2018

Das Stück passte hervorragend in die Präventionsarbeit der Schule, insbesondere wurde das Siegel „Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage“ unterstützt. Das Stück traf genau den Nerv unserer Schüler und Schülerinnen. Zitat von Murat aus dem Stück: „Aber glaub mir, Joscha, die, die ganz draußen sind, Schule, Arbeit oder sonst ohne Chance – die suchen sich einen neuen Platz. Eine neue Mannschaft mit ihren eigenen Regeln.“ Was ist, wenn man die letzte Chance verspielt? Was geht wenn nichts mehr geht? Nach dem Stück nahmen sich die Schauspieler Zeit mit den Jugendlichen über Fremdenfeindlichkeit, Freundschaft und Ausgrenzung zu diskutieren. Ein voller Erfolg!
Heinrich Hertz Berufskolleg, Marion Oelkers, 22.12.2017

Geschickt verwoben sind im Theaterstück „Wir waren mal Freunde“ von Karl Koch die Themen Freundschaft und Vertrauen mit Fremdenfeindlichkeit und Gewalt. [...] Authentische Dialoge und das hervorragende Timing der Schauspieler Romana Schneider und Alexander Abramyan sorgten dafür, dass das Stück bei den Schülern der Klassen 7 und 8 sehr gut ankam. Vor allem der Rap am Ende, bei dem Hauptfigur Joscha für Toleranz und den Blick nach vorn wirbt, während seine Schwester Marion fremdenfeindliche Positionen vertritt, beeindruckte in der Aula der MDS.
Marie-Durand-Schule, Kassel, 18.12.2017

Es darf gelacht werden, es gibt Nachdenkliches und auch Momente, die einfach nur erschrecken. Die Sekunde, wo Joscha Melek mit einem Messer, das sich danach als Theaterrequisite herausstellt, bedroht, ist eine davon. Die Schüler erleben nackte Wut, Enttäuschung und Schmerz, aber auch den Versuch des Verstehens. Es ist ein Stück, das die jungen Zuschauer gefangen nimmt, sein offenes Ende bietet Raum für eigene Gedanken. Brillante Darsteller rückten Themen wie soziale Werte, Fremdenfeindlichkeit, Freundschaft, Vertrauen und Respekt in den Vordergrund.
RP online.de 12.12.2017

"Sie sollen leben, wo sie leben, aber nicht hier." Mit ihrer fremdenfeindlichen Haltung bringt seine Schwester Joscha in ziemliche Schwierigkeiten und zwingt den 16-jährigen Pausenclown zu einer Auseinandersetzung mit seinem Leben. Denn Joscha wird verdächtigt, ein Asylheim in Brand gesteckt zu haben. Rasant und authentisch war das Spiel der beiden Schauspieler Hannah Drill und Tim Engemann, die in verschiedene Rollen schlüpften, ohne Bühne oder große Requisiten auskamen mit authentischer Umgangssprache nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schülern anknüpften. Statt Antworten anzubieten, konfrontierten die beiden die Schüler am Ende mit einem eindringlichen Rap, der verschiedene Einstellungen gegenüberstellte: Feigling oder frei sein? Respekt oder Rassismus? Ehre oder Vertrauen?
Berufskolleg Kleve, 04.12.2017

Auf beeindruckende Weise gelang es dem Theaterensemble Radiks aus Berlin vor kurzem, am Schulzentrum Dömitz Themen wie Freundschaft und Fremdenfeindlichkeit, Respekt und Gewalt zu thematisieren. „Sie haben das wirklich gut rübergebracht und stark gespielt“, fand beispielsweise Achtklässlerin Jette Fanslau und auch ihre Mitschüler waren von der Leistung der Schauspieler schlichtweg begeistert. [...] „Ich fand die Message des Stücks gut“, urteilte Schülerin Madlen Brilz und führte aus, „es sind beide Seiten erklärt worden. Man konnte im Prinzip jeden verstehen.“ Eine Ansicht, die viele Schüler teilten, denn die Macher des Stücks gingen nicht mit erhobenem Zeigefinger durch die Reihen, sondern überließen den Schülern selbst, die Antwort auf die sich aufdrängenden Fragen zu finden. Genau an dieser Stelle setzte der zweite Baustein des Projekts ein: Eine gemeinsame Diskussionsrunde mit den Schauspielern, um dort weiter zu arbeiten, wo das Stück aufhört, selbst zu denken und zu urteilen ohne zu verurteilen. 
Schulzentrum Dömitz, 12.11.2017 

Über 250 Schüler*innen, darunter auch eine Klasse des Marion-Dönhoff-Gymnasiums, verfolgten sehr aufmerksam die Jugendgeschichte, in der es um einen fiktiven Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim geht. In dem Stück treffen Jugendliche verschiedener Herkunft und verschiedener Einstellungen aufeinander, die das Geschehen entweder verängstigt, wütend ablehnen oder gar befürworten. [...] Anschließend diskutieren die Schüler*innen sehr lebhaft mit den zwei Schauspieler*innen IIsa Runkel und Alexander Abramyan über Jugendcliquen, Vorurteile, Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit. Auch Informationen zum Beruf und zur Arbeitsweise eines Schauspielers wurden dabei ausgetauscht.
Gemeinschaftsschule Mölln Jörg-R. Geschke 07.11.2017

Die Schauspieler unterhielten sich in der Jugendsprache, damit sich die Schüler noch mehr mit den Figuren identifizieren konnten. An einigen Stellen wurde das Publikum sogar mit in die Geschichte integriert. [...] Nach der Aufführung kamen die Schüler mit den Schauspielern ins Gespräch. Sie tauschten sich über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen aus und wie sie selbst zu Vorurteilen stehen. Die Schüler bemerkten, dass jeder Mensch Vorurteile hat, auch wenn sie unbeabsichtigt sind.
Oberschule Bad Harzburg, Corinna Knoke, 26.10.2017

Im Verlauf der anstehenden Projekttage an seiner Schule zum Thema „Deine Zukunft“ muss sich Joscha mit den mitunter gegensätzlichen Ansichten seiner Mitschülerin Melek, einer gläubigen Muslimin, die er seit der Grundschule kennt, auseinandersetzen. Reibungspunkte bilden dabei Themen wie soziale Werte, Respekt, Freiheit und Ehre. Die Schüler beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion mit den Darstellern. Sie bekamen Antworten auf Fragen zum Stück aber auch zu persönlichen der Darsteller. Es wurde auch der Wunsch für einen zweiten Teil geäußert.
Focus.online, 24.10.2017

Rassistische Vorurteile wurden thematisiert um ein Zeichen gegen die gesellschaftlich derzeit brisanten Themen Rassismus und Cyber-Mobbing zu setzen sowie eine schülernahe Präventionsarbeit zu leisten. Im Stück "Wir waren mal Freunde" boten die beiden fabelhaft spielenden Darsteller den Schülern des 9. und 10. Jahrgangs die Themen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, aber auch Respekt, Toleranz und Freundschaft auf kontroverse Art dar. Die Dialoge, die mittels einer authentischen, ungekünstelten Umgangssprache das Publikum fesselten, mündeten schließlich in einer fruchtbaren Diskussion zwischen Schülern und Protagonisten über Werte, Herkunft, Akzeptanz und Ängste.
Märkische Oderzeitung, 20.10.2017

Übermittelt wird die Botschaft, dass es besser ist, sich zu vertrauen, und dass Vorurteile und Abneigung sich oft erst entwickeln, wenn Jugendliche - die als Kinder ungeachtet von Hautfarbe, Herkunft oder Religion miteinander gespielt haben - Ressentiments der Erwachsenenwelt übernehmen.[...] Mit einfachen Requisiten, pfiffigen Dialogen und am Ende sogar mit einem furiosen Rap schaffen es die beiden Schauspieler mühelos, die 13- und 14-Jährigen in ihren Bann zu ziehen, und ernten dafür viel Applaus. [.] Rund 300 Achtklässler haben an diesem Vormittag das eindrucksvolle Stück gesehen.
Reutlinger Generalanzeiger, 29.04.2017

Nach der ausgesprochen erfolgreichen "Woche gegen Rassismus" im vergangenen Schuljahr fügte sich nun das Theaterstück von Karl Koch "Wir waren mal Freunde", gespielt vom Berliner Ensemble "Radiks", hervorragend in die Präventionsarbeit der Schule ein. [..] Mehr als eine Stunde saßen die Schüler wie gebannt auf ihren Stühlen und suchten nach Antworten, was ihnen durch eine großartige darstellerische Leistung der beiden Schauspieler schließlich auch gelang. [.] Nach der Aufführung kamen die Künstler mit den Jugendlichen noch etwa eine halbe Stunde sowohl über das Stück selbst als auch über die Themen Respekt, Fremdenfeindlichkeit und Freundschaft ins Gespräch.
Gemeinschaftsschule Obere Donau, Fridingen, 28.04.2017

Packendes Theaterstück am Heisenberg über Ehre und Treue. [.] Spannend, abwechslungsreich und raffiniert haben Andrea Bienkowski und Tim Engemann letzte Woche vor den Klassen sieben bis neun diesen Krimi gespielt. Den beiden Schauspielern des Ensembles Radiks aus Berlin gelang es nicht nur ihr Publikum zu packen, sie setzten auch viele Impulse zum Nachdenken, die in einem anschließenden Gespräch thematisiert wurden. Und auch später in den Klassenzimmern wurde überlegt "Was hätte ich getan?" und "Was bedeutet mir eigentlich meine Ehre?"
Heisenberg-Gymnasium, Ettlingen 23.03.2017

Nach der Aufführung folgt das direkte Gespräch zwischen Schauspielern und Schülern. Schnell wird klar, dass das Thema die Schüler berührt hat. Viele haben selber einen Migrationshintergrund und fühlen sich von den Problemen, die in dem Stück behandelt werden, angesprochen.
"Ich glaube, es ist gut, wenn wir nicht alles nur schwarz-weiß sehen. Das hat einer der Schüler gesagt, ich fand das eine sehr wichtige Erkenntnis", sagt Andrea Bienkowski über das Gespräch mit den Schülern. Denn das ist eines der Ziele, die das Ensemble Radiks mit seinem Stück verfolgt: die Schüler zum Nachdenken anzuregen.
Böblinger Zeitung, Sindelfingen, 16.03.2017

Rasant und intensiv ist das Spiel der Schauspieler, die gleich in mehrere Rollen schlüpfen. Und bald auch die vierte Wand durchbrechen und ins Publikum gehen. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich angesprochen von den Themen und der Sprache und dem Lied gegen Ende. Antworten werden zum Glück nicht gegeben. Belehren will hier keiner. Die Schüler und Schülerinnen müssen selber über das Gesehene nachdenken. Dazu gibt man ihnen auch gleich Gelegenheit, denn am Ende konnten sie mit den Schauspielern über das Stück und ihre Arbeit zu sprechen. 
Jutta Maron, Schulfarm Insel Scharfenberg, Berlin, 08.03.2017 

Ein Stück über Werte, Respekt, Herkunft, Toleranz, Akzeptanz, Ängste, Freundschaft, Religion und soziale Herkunft und deren unterschiedliche Vorstellungen darüber. Das ist viel, aber es sind auch die Fragen des Lebens. Die Schüler und Schülerinnen der GFS folgten diesem Stück sehr aufmerksam. Eine gute Vorlage, aus der Hand von Karl Koch, in einer authentischen Umgangssprache. Gut beobachtete, realistische Situationen und Konflikte dramaturgisch spannend zusammengeführt [....] kurzweilig, ungekünstelt, ehrlich und nah am Publikum. 
Gustav-Freytag-Schule, Berlin, 23.02.2017

Und dann kam Alex

Mit "Alex" waren wir zum letzten Mal 2016 auf Tour. Derzeit steht das Stück nicht auf dem Spielplan. Wir führen hier dennoch  Stimmen auf, da es sein kann, dass wir nach einer entsprechenden Aktualisierung der Geschichte um "Alex" wieder dem Stück tournieren. Nachfolgend für Sie einige wenige Echos von Lehrkräften und Pädagoginnen und Pädagogen sowie Pressestimmen zu Veranstaltungen mit "Alex".
Hier für Sie eine kleine Auswahl:

einblenden / ausblenden


Am Anfang waren es nur ein paar Hänseleien. Am Ende läuft ein Schüler Amok. Ein Schuss fällt. Der 17-jährige Täter steht vor den Trümmern seines Lebens. Wie es dazu kommen konnte, zeigte das Radiks-Ensemble mit dem Stück "Und dann kam Alex" im Theatersaal der Robert-Koch-Realschule in Langenhagen. Wie er diesen Namen hasst, den sie ihm geben. "Lexi", rufen sie ihn. Kann man auch verstehen als "Leck sie!" Er, das ist Alex, 17 Jahre. Sie, das sind seine Mitschüler rund um Jeanette, in die er verliebt ist, und Sascha, der mit Jeanette zusammen ist. Sie schikanieren Alex, wo sie nur können. Auf einer Party von Jeanette haben sie Alex das Handy und das Portemonnaie weggenommen und ihm mit Schlägen gedroht, sollte er jemandem davon erzählen. Eines Tages fordern sie ihn zu einer Mutprobe auf. Er lässt sich darauf ein, um endlich ihre Anerkennung zu bekommen oder zumindest "einfach nur in Ruhe gelassen" zu werden. Ab da dreht sich die Gewaltspirale immer schneller.
Hannoversche Allgemeine Zeitung 04.11.16

Im Anschluss an die Aufführung berichtet ein 17-jähriger Schüler: „Ich werde selbst gemobbt, bin also das Opfer. Ich denke ich weiß wovon der Alex im Stück spricht. Es zeigt wie so etwas eskalieren kann. Mobbing und diese Schikanen sind so scheiße. Und mit wem soll man reden? Wird dann vielleict alles nur noch schlimmer?“ Das Stück rüttelt auf, es sensibilisiert, fordert auf nicht wegzuschauen, siech einzumischen, zu helfen, wenn Hilfe nötig erscheint.
Volksstimme Magdeburg, 22.09.2016

Das Stück ging unter die Haut und wird wohl auch noch in der einen oder anderen Stunde im Unterricht oder bei den Schülern wieder zur Sprache kommen. Nach einer gelungenen Vorführung wendeten sich die Schauspieler an ihr Publikum. „Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? Wer hätte wo eingreifen können? Was kann der Einzelne tun?"
Aachener Nachrichten, 02.12.2010

Im Rahmen der Gewaltprävention an der Heinrich-Metzendorf-Schule engagierte die Sozialpädagogin Christine Poller die Berliner Theatergruppe Radiks, die am Mittwoch mit ihrer Aufführung "Und dann kam Alex" eine hohe Betroffenheit auslöste. 
Das Stück schnitt genau die Themen an, die Schülern unter den Nägeln brennen. Selbst diejenigen, die bei der anschließenden Diskussion mit den beiden Bühnenakteuren nicht mehr folgen wollten und eine eher abweisende Haltung zeigten, setzten das Gespräch auf dem Flur fort - in kleinen Gruppen mit Freunden und Freundinnen, als man gemeinsam die Treppe von der sechsten Etage des Schulgebäudes ins Erdgeschoss hinunterging.
Badische Allgemeine, 14.04.2009

Die rechte Hand mit einer Pistole an die eigene Schläfe gehalten – so beginnt das Stück „Und dann kan Alex“ des Berliner Tournee-Theaters „Ensemble Radiks“. Beim Lokalaugenchein des Kinder- und Jugend-KURIER im Turnsaal der Kooperativen Mittelschule in der Wiener Knöllgasse. Ob Alex letzendlich abdrücken wird – das bleibt offen. Im Gespräch nach dem nach dem 75-minütigen Stück hatten manche der Jugendlichen das Gefühl, er würde es getan haben, andere waren gegenteiliger Ansicht . Was dafür gesprochen haben könnte wäre nach Meinung einiger der ZuschauerInnen: „Einmal den anderen zu zeigen, dass er auch stark sein kann,“ , „Angst davor, verhaftet zu werden“. Und wenn nicht, was könnte dann passiert sein? „Alex könnte die Schule wechseln!“ [...] Für die KMS Knöllgasse waren die Theateraufführungen nur der Auftakt zu einer ganzen Woche, in der sich alle Klassen auf vielfältige Art und Weise mit Gewalt auseinandersetzen. 
Wiener Kurier 06/2008

„Hier wird ein Problem aufgegriffen, das auch an Berufskollegs und deren Umfeld zunehmend Realität und Alltag geworden ist und somit auf öffentliches Interesse stößt,“ so Monika Stoll-Röhl, Schulleiterin des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs in Coesfeld. Die sich an die Vorstellung anschließende Diskussion zwischen den Schauspielern und Schülern zeigte, dass deren Sensibilisierung ein guter Schritt ist, sich sachlich und kunstruktiv dem Thema zu nähern.
Allgemeine Zeitung Coesfeld, 22.08.2007 

Der Stoff zu „Und dann kam Alex“ ist realitätsnah und deshalb glaubwürdig. Psychische und physische Gewalt unter Jugendlichen ist weit verbreitet und soll eben auch in der Schule thematisiert werden. Nur gemeinsam, nämlich zusammen mit Eltern und den Jugendlichen selbst kann es gelingen, die Gewalt, das Mobbing und das Bullying erfolgreich zu verhindern und einzudämmen. Die Willi-Graf-Realschule tat mit diesem Faustrecht-Theater einen ersten Schritt. Im Anschluss daran bereiteten die Pädagogen den Stoff im Unterricht nach und freuten sich auch über eine lebhafte Diskussion.
Tobias Neumann, Kempen Zeitung, 28.08.2007

Mit Mit beachtenswerter mimischer Darstellungskunst und nur wenig Requisite ist es dem Schauspielduo gelungen, das Thema Mobbing an Schulen in eine für die Schülerschaft gut zu begreifende Darstellung umzusetzen.
Goslarsche Zeitung, 14.09.2007

Das Berliner Ensemble „Radiks“ hat an der Hersbrucker Grete-Schickedanz-Hauptschule vor Acht- bis Zehntklässlern das Stück „Und dann kam Alex“ aufgeführt. Thema: Gewalt und Mobbing an der Schule. „So etwas gibt es bei uns nicht“, ließen etliche Schüler die Schauspieler Thea Schrader und Armin Hägele in der anschließenden Diskussion wissen. Die waren schon begeistert ob des mustergültigen Verhaltens an der Schule, als plötzlich ein Mädchen die Bombe platzen lässt: „Sagen wir's mal so: Ich bin die Zielscheibe der ganzen Klasse.“ Und mit einem Mal ist aus dem Theaterstück Realität geworden. Hersfelder Zeitung, 09.10.2007

Das Zweipersonenstück des Ensembles Radiks aus Berlin vermittelte in kurzen Szenen einen Eindruck von den vielschichtigen Ursachen, die zu Hoffnungslosigkeit und schließlich zu Gewalt bei Heranwachsenden führen können. Das Stück vermeidet Vereinfachungen, Schuldzuweisungen und Schwarz-Weiß-Malerei. „Man kann sehen, wie schwer manche Kinder es haben.“ lautete der Kommentar eines Schülers.
Der Patriot, 20.09.2007

Die Schauspieler brachten die komplexe Thematik überzeugend rüber und hinterließen bei zwei Vorstellungen für die Jahrgangsstufen 8 und 9 nachdenkliche Schüler, die darüber auch noch diskutieren durften. Am Ende waren fast alle Schüler einer Meinung: „Klar gibt es doch auch in fast jeder Klasse Mobbing“. Kölner Stadt-Anzeiger, 22.09.2007

Beeindruckend waren vor allem die jugendgerechte Inszenierung und die Aussagekräftigkeit der einzelnen Stationen. Unsere manchmal schwierigen Schüler waren sehr aufmerksam dabei. Im Anschluss wurde sogar freiwillig noch länger im Klassenzimmer über die Geschehnisse aber auch über mit dem Thema Verwandtes diskutiert. Die Inhalte wirkten trotz künstlerischer Elemente authentisch für die jungen Leute. Vor allem die Gefühlswelt wurde aufgeweckt.
Petra Mayer, Oberstudienrätin der Staatl. Berufsschule Fürstenfeldbruck, 23.10.2007 

Auf der Bühne , die eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Teppich in der Turnhallenmitte, stehen ein Tisch und zwei Stühle. [...] Oberstudienrätin [der Staatl. Berufsschule Fürstenfeldbruck] war „ganz fasziniert von den geringen Mitteln“, mit denen so eine große Wirkung erzielt wurde. [...] Nach der Aufführung sieht man den Jugendlichen an, dass sie über das, was sie gerade gesehen haben nachdenken. Im Religions-, Ethik- und Deutschunterricht werden sie die Geschichte von Alex noch einmal nachbearbeiten.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2007

[...über das Nachgespräch...] Dabei hat die Deutschlehrerin Antje Adenau das Theaterensemble gerade deshalb eingeladen, weil sie ihre Schüler als „gefährdete Gruppe“ sieht. „Die meisten haben den Beruf nicht ausgesucht, aber keine Alternative gesehen mit ihrem Hauptschulabschluss“, sagt sie.[...] Erst als die Lehrer auf Wunsch der Schüler die Aula verlassen haben, kommt das Gespräch mit den Schauspielern richtig in Gang. Einer der Jungen, die während der Aufführung Witze gemacht haben, gibt zu schon öfter Leute zusammengeschlagen zu haben.  „Was geht dann in dir vor?“ fragt Hägele.  „Ich bin nicht der Typ, der viel redet, aber ich mach das nicht ohne Grund“. [...] Schauspielerin Julia Schwebke wirft die Frage in die Runde, warum Cliquen auf der Straße Passanten anpöbeln.  „Weil sie betrunken sind und nichts zu tun haben“, vermuten die Jugendlichen.
Stuttgarter Zeitung,17.01.2007

Aus unseren Gästebüchern...

Nach einer Aufführung überlassen wir während des Nachgesprächs dem Publikum in der Regel zwei Gästebücher. In diese können Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte ihre Eindrücke zur Aufführung und zur Veranstaltung niederschreiben oder zeichnen. Für uns vom Team des Theater Radiks sind diese Stimmen insofern von besonderer Bedeutung, weil hier insbesondere vom jungen Publikum gerne die Gelegenheit genutzt wird seine Meinung, Kritik und Vorschläge im Schutz der Anonymität zu hinterlassen. Und nicht zuletzt geben uns diese teilweise sehr witzig formulierten Echos immer wieder Anlass zum Schmunzeln ;) .   
Hier für Sie eine kleine Auswahl:


Copyright © Ensemble Radiks
Design: Alejandro Morales    Logo: Tom Pilath