Stimmen zu „Fake oder War doch nur Spaß“

"Fake" hat das Theater Radiks seit 2012 auf dem Tourneeplan. Seit dieser Zeit hat sich einiges in Sachen Internet-Kommunikation und Cyber-Mobbing verändert, so dass wir die Cybermobbing-Geschichte um die Protagonistin "Lea" immer wieder aktualisieren. Deshalb haben wir bei den vielen Stimmen von Lehrkräften und Pädagoginnen und Pädagogen und auch Pressestimmen zu Veranstaltungen mit "Fake" insbesondere die Stimmen jüngeren Datums fokussiert und nachfolgend aufgeführt. Hier für Sie eine kleine Auswahl:

Was eine kleine Lüge bewirken kann: Das verdeutlichte das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“. Die Schauspieler Romana Schneider und Philipp Bodner vom mobilen Theaterensemble „Radiks“ aus Berlin schlüpften in dem Stück in jeweils mehrere Rollen, um den 7., 8., 9. und 10. Klassen der Oberschule Harpstedt die Auswirkungen von (Cyber-)Mobbing aufzuzeigen. „Unser Regisseur hat es sich zur Aufgabe gemacht, Präventionsarbeit zu leisten“, so Philipp Bodner.  Nach dem Stück nahmen sich die Schauspieler Zeit, mit den Schülern darüber zu sprechen, um „gemeinsam zu ergründen, wie sich die Leute anders hätten verhalten können“, sagte Philipp Bodner. Es ging auch darum, was Lea hätte machen können. „Persönlich mit dem Mobber reden“, war der Vorschlag eines Schülers. Andere schlugen die Eltern als Bezugsperson vor, die beste Freundin, den Vertrauenslehrer.
NWZonline.de, Jana Budde, 29.11.2019

Was sich im Drama „Fake oder: War doch nur Spaß“ abspielt, ist längst Realität. So dienten Bühnenautor Klaus Koch sich tatsächlich ereignende Fälle von Mobbing als Vorlage für sein Stück, das am vergangenen Freitag für die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse der NMS und der PTS Lechtal aufgeführt wurde. [...] Dies ist insofern brisant, als man dieser Form des Mobbings nicht nur in der Schule oder am Arbeitsplatz, sondern auch zuhause und rund um die Uhr ausgesetzt ist. Täterinnen und Täter können anonym agieren und ihre Angriffe einem großen Publikum zugänglich machen. Was als Scherz gemeint war, gerät dabei schnell außer Kontrolle. Sich mit solchen Problemlagen zu beschäftigen, die vor allem auch die Social-Media-affi ne Jugend betreffen, sind die Schulleitung und das Kollegium an der NMS und der PTS Lechtal bemüht. Es gelte, genau hinzuschauen und Fälle von Cybermobbing ernst zu nehmen. Auch bei den Schülerinnen und Schülern stieß das in der Theateraufführung aufgegriffene Thema auf Interesse: Gebannt folgten sie der Inszenierung und beteiligten sich auch rege an der Diskussion mit den beiden Schauspielern.
NMS und PTS Lechtal, Tirol, Magdalena Winkler, 02.10.2019

Sehr drastisch und anschaulich wurde den Schülern vorgezeigt, wie es möglich ist, andere Menschen durch Cybermobbing bloßzustellen, wie unter dem Deckmantel der Anonymität ganz normale Kinder zu Monstern werden, die ohne schlechtes Gewissen andere fertigmachen.  Den Zuschauern wurde es leicht gemacht, sich in die verschiedenen Rollen zu versetzen. Jedem wurde klar, was Täter, Opfer oder Mitläufer durch ihre Handlungen bewirken. Die Geschichte hat die Kinder berührt, aufgerüttelt und schlussendlich betroffen gemacht. Der Vormittag endete mit tosendem Applaus der Schüler unserer 3. + 4. Klassen und der 5. Klassen vom BORG Egg, die extra angereist waren.
Talenteschule Doren, Vorarlberg, 26.09.2019

Das Theaterstück des Berliner Tournee-Theaters mit den Schauspielern Svenja Otto und Phillip Bodner ließ es zu, sich in die 17-jährige Protagonostin "Lea" hinein zu versetzen. Teilweise fühlten sich die anwesenden Schüler durchaus emotional betroffen, was in der anschließenden Diskussionsrunde auch zur Sprache kam. Es ist wichtig nicht zuzuschauen, sondern selbst zu helfen oder Hilfe zu holen, meinte ein Schüler abschließend.
Landauer Zeitung, 11.06.2019

Leicht mitvollziehbar schlüpfen die beiden (vom Kreisjugendamt eingeladenen) Schauspieler in wechselnde Rollen, unmissverständlich deuten sie – mit einem großen „Fake“-Graffiti im Rücken – das Drinnen und Draußen unterschiedlicher Schauplätze an. Zwischen elf und vierzehn Jahren alt sind die 120 Kinder in der Turnhalle, und wohl keinem von ihnen fällt es schwer, dem Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ zu folgen, das Autor und Regisseur Karl Koch aus Erzähl-Passagen und gespielten Szenen montierte. Dabei machen es sich die Akteure nicht leicht: Bei aller gebotenen Einfachheit des Textes und der Szenerie breiten sie mit Elan ein heikles Thema gültig aus, das jede und jeden in der Halle angeht, sobald sie oder er via Smartphone, Laptop oder sonst einer „Konfliktkiste“ durch die Klippen der virtuellen Freundschaften und handfesten Feindschaften surft.
Frankenpost, Michael Thumser, 22.05.2019

"Frisches Theater - schwieriges Thema" [...] Wie kann es dazu kommen, dass die lebensfrohe, aktive, 17-jährige Lea sich immer mehr zurückzieht und schließlich den Suizid als Lösung ihrer Probleme sieht? Eine Antwort brachte das Ensemble Radiks aus Berlin. Es führte an der Berufsschule Eichstätt für die Schüler der 10. Klassen das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß" auf. Dabei ging es um Mobbing, Cybermobbing und Medienkompetenz.  Eindringliches Theater: Sehr anschaulich präsentierte das Ensemble Radiks aus Berlin das Thema Cybermobbing auf der Bühne in der Berufsschule.  Das Stück wurde als Dokumentartheater gezeigt. Eine Schauspielerin (Svenja Otto) und ein Schauspieler (Michael Sumper) führten es auf. Beide schlüpften im Verlauf des Stückes in die Rollen von mehreren Personen und agierten zusätzlich als Erzähler der Geschichte um die Protagonistin Lea. Sie spielten ihre Rollen eindringlich und überzeugend und fanden durch jugendliche Sprache und schwungvolle schauspielerische Leistung gleich Zugang zum Publikum.
Donaukurier, Franz Bauer, 15.05.2019

Im Anschluss an die Vorführung suchten die Darsteller den Kontakt zu den Schülern. Dabei wurden Fragen und Anmerkungen zum Stück, aber auch persönliche Fragen beantwortet. Einige Schüler suchten sogar selbst noch nach der Veranstaltung den Kontakt zu den Darstellern, um ihre persönlichen Probleme zu lösen. Das Stück hatte für so manchen Schüler tatsächlich ein Stück Wirklichkeit aufgezeigt. Es ist aktueller denn je. Im Unterricht erfolgt nun eine weitere Nachbereitung mit Hilfe des zur Verfügung gestellten Begleitmaterials.
Ganztagshauptschule Achenbach, 12.03.2019

Leas Geschichte zeigt, wie schnell sich aus kleinen Sticheleien Ausgrenzung und schließlich fiese Mobbing-Attacken entwickeln können und mit welcher Hilflosigkeit man diesen gegenübersteht. Die unkomplizierte und sympathische Art der beiden Schauspieler Svenja Otto und Richard Rabeus, der enge Kontakt zum Publikum sowie eine tolle schauspielerische Leistung machte die Geschichte greifbar und rückte eine Thematik in den Mittelpunkt, die aus dem Leben vieler Jugendlichen gegriffen schien und daher alle ansprach.
Heinrich-Roth-Realschule plus, 10.02.2019

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 7 verfolgten gespannt und geradezu atemlos das Geschehen auf der "Bühne" und zeigten dadurch ein vorbildliches Verhalten als Publikum, wie die beiden Schauspieler Manuela Weirauch und Richard Rabeus später bemerkten. Das Kompliment kann zurückgegeben werden: Dass unsere Schülerinnen und Schüler derart gefesselt von diesem Theaterstück waren, lag mit Sicherheit am besonders intensiven Spiel der beiden Darsteller!
Im Nachgespräch hatten die Schüler die Möglichkeit, mit Frau Weirauch und Herrn Rabeus ins Gespräch zu kommen und persönliche Fragen (Seid ihr ein Paar? Habt ihr selbst in der Schule Mobbing erlebt?), Fragen zum Beruf des Schauspielers (Wie wird man Schauspieler?) oder Fragen zum Stück (Warum wehrt sich Lea nicht?) zu stellen.
Oberschule Kloster Barthe,  A. Giermann, 31.01.2019

Die Darsteller verzichteten auf das Heben des moralischen Zeigefingers, sondern ermutigten die anwesenden Jungen und Mädchen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen um sich ihre eigene Meinung zu bilden. In der Art eines rückblickenden Stationendramas führten die Darsteller ihr junges Publikum in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen durch die gesamte Geschichte. Diese Theaterform kam bei den Siebt- bis Zehntklässlern gut an, sodass sie mit großer Aufmerksamkeit verfolgten, wie Leas Leben nach und nach zum Albtraum wird. „Man hat gemerkt, wie konzentriert und auch interessiert die Jugendlichen Stunde über waren.
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ESER-KURIER, Ivonne Wüsthof, 19.11.2018

Die Darsteller behandeln das sehr sensible Thema mit viel Geschick und Talent. Die Schüler erfahren, was eine kleine Nachricht anstellen kann. „Es kam bestimmt bei vielen Schülern an“, ist sich eine Schülerin sicher. Im Nachgespräch mit den Klassen bringt Schauspieler Abramyan Problem und Lösungsansatz auf den Punkt: „Mobbing entsteht durch uns Menschen.“
Cellesche Zeitung, Katharina Atzinger, 19.10.2018

Gebannt folgten über 140 Schülerinnen und Schüler der Leo-von-Klenze-Berufsschule dem Geschehen auf der Bühne. Bei der anschließenden Aufarbeitung des Stückes mit den Schauspielern und mir zeigten die Schüler große Betroffenheit und Aufrichtigkeit. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den begleitenden Lehrkräften haben wir mit dem Theaterstück eines auf alle Fälle erreicht: Es wird diskutiert und sich mit dem Thema bewusst auseinandergesetzt.
Jugendsozialarbeit Ingoldstadt, Sylvia Gartner, 17.07.2018

Im Rahmen der Gewalt- und Suchtprävention verfolgten 200 Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klassen des Schulverbundes Frommern das sehr authentische Theaterstück interessiert und konzentriert. Dank finanzieller Unterstützung der Reinhold-Beitlich-Stiftung konnte der Einsatz des ausdruckstarken Ensembles möglich gemacht werden. Von der Thematik, der Intensität und dem klaren Bezug zu – ihrer eigenen – Realität waren die SchülerInnen zum Teil sehr betroffen. In einer anschließenden Diskussion waren sich alle einig, dass die Thematik des Stückes, Mobbing und Cyber-Mobbing, durchaus realistisch ist, und dass man sich zum Teil auch in den verschiedenen Rollen wiederfinden konnte.
Zollern-Alb-Kurier, Balingen-Frommern, 15.05.2018 

Die Schauspieler verzichteten bei ihrer Aufführung auf den erhobenen Zeigefinger. Sie wollten die Jugendlichen nachdenklich stimmen und ihnen ermöglichen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und eine eigene Position zu entwickeln. Geschickt haben die Schauspieler des Ensembles die Geschichte immer wieder durch Kommentare unterbrochen und damit eine Distanz zu dem Erzählten geschaffen, die es den Schülern ermöglichte, die Geschehnisse zu reflektieren und zu erfassen. Der lang anhaltende und kräftige Applaus und das Interesse der Schülerinnen und Schüler in der anschließenden Diskussion bestätigten, dass mit der Aufführung ein wichtiger Schritt für einen bewussteren Umgang mit der uns immer wieder konfrontierenden Problematik des Cybermobbings gegangen wurde.
meinbezirk.at, Musik-NMS St. Martin, 26.04.2018

Der Großteil der Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klassen zeigte sich von der ausdrucksstarken Performance des Schauspielduos begeistert, zumal die beiden jeweils mehrere Figuren und die Erzählerrolle verkörperten. Einige Stimmen zur Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern: „Ich fand das Stück sehr toll – würde mich freuen, wenn ihr noch einmal an unsere Schule kommen könntet“ , „Der Auftritt hat uns sprachlos gemacht“ , „Das Theater war sehr cool und realistisch“ , „Das Nachgespräch war super!“ , „Ich finde, es ist eine gute Idee, das Thema MOBBING immer wieder hervorzuheben“. 
Neue Mittelschule Neumarkt-Kallham, 24.4.2018

Das Ensemble „Radiks“ verdeutlicht sehr gut das Dilemma des medialen Zeitalters: Eine Gesellschaft, in der nur noch unreflektiert geteilt und geliked wird, in der man sich – womöglich für ein paar Sekunden „Internet-fame“ – auf Kosten anderer profilieren muss, stumpft zwangsläufig ab. Es war ein sehr kurzweiliger Vormittag, der viele Schüler zum Nachdenken anregte.
Georg-Fahrbach-Schule Ingelfingen, Dirk Rüger, 20.03.2018

Ein Video aufnehmen, bearbeiten und ins Internet hochladen ist heute so leicht wie nie zuvor. Fast jedes Kind kann das. Aber technisches Know-How bedeutet nicht automatisch, sich über die Tragweite des Online-Verhaltens bewusst zu sein. Vor allem Minderjährige haben häufig keine Vorstellung davon, welche Auswirkungen eine Nachricht in einem Chat-Room oder ein Foto in einem sozialen Netzwerk haben kann. Das Mitmach-Theaterstück vom Ensemble Radiks sollte Impulse zum Nachdenken geben. Denn die Hauptfigur in dem Stück gerät in einen Strudel aus Missgunst und Gemeinheiten in der virtuellen Welt, die sich auch jenseits von Laptop oder Smartphone bemerkbar machen. [...] „Wir merken, dass am Ende ein Reflektionsprozess einsetzt und viel hängenbleibt, weil die Kinder und Jugendlichen sich wiedererkennen. Die Botschaft ist deswegen eindeutig: Nicht wegschauen, sondern mutig sein.“ 
Stadt Hildesheim, Jugendarbeit, 09.03.2018

Die Dramatik, die jeweilige Spannung und auch der Charme der Schauspieler konnten von den Jugendlichen begeistert mitverfolgt werden [….]. Die schauspielerische Leistung und Authentizität kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Auch in der anschließenden gemeinsamen Diskussion fanden die Darsteller den richtigen Ton zu den Jugendlichen und beantworteten deren Fragen in einem offenen und ungezwungenen Rahmen [….]. Die „Radiks“ haben einen starken Impuls gesetzt, sich noch intensiver in der Schulgemeinschaft mit diesen Themen auseinanderzusetzen. 
Mittelrhein Realschule, Oberwesel, 26.02.2018 

Die Schüler hatten sichtlich Spaß daran, die letzten zwei Unterrichtsstunden in der Sporthalle zu verbringen. Die Schauspieler Anna Lisa Finke und Alexander Abramyan schlüpften gleich in mehrere Rollen, was die Schüler voller Begeisterung aufnahmen. Das anschließende Gespräch nutzen viele Schüler, um Fragen an die Schauspieler zur richten.
Ostseezeitung, Carola Fischer, 25.11.2017

In einem rückblickenden Stationendrama gelang es den beiden Schauspielern in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen die Schüler in die Welt der jugendlichen Protagonistin mitzunehmen. Das Thema faszinierte von der ersten Spielszene an und die Stimmung machte persönlich betroffen.
Werner-von-Siemens-Gymnasium, Carmen Endres, 25.07.2017

»Die haben toll gespielt, das war echt glaubwürdig«, »Mir hat die Lea leid getan, aber sie hätte eher mit ihrem Vater reden müssen – oder mit den Lehrern«, waren die Reaktionen einiger Schüler. Im Anschluss bestand Gelegenheit, mit den Schauspielen ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um das Stück und seine Themen, aber auch über den Schauspielberuf und seine sozial-politischen Möglichkeiten zu klären. Die Lehrkräfte waren sich einig, dass das Berliner Theater-Ensemble exemplarisch das aufgegriffen hatte, was auch im Schulalltag erlebt wird.
Wetterauer Zeitung, 29.06.2017
 
Es war ein sensationeller Erfolg. Lehrer und Schüler äußerten sich nur positiv. Das Thema ist hoch aktuell und die Umsetzung schien wie aus dem wahren Leben. Die Schauspieler zeigten überdies sowohl ein außergewöhnliches Engagement als auch einen starken Bezug zu den Schülern. Ein tolles Angebot!
Sonderpädagogisches Förderzentrum Neustrelitz, Frau Krog, Direktorin, 15.06.2017

Mit einem Stück über Cybermobbing und Medienkompetenz konnten die Schauspieler des Ensemble Radiks Berlin die Schüler der 5. – 8. Klassen begeistern. Die vielen Denkanstöße, beispielsweise zum Verhalten bei (Cyber-) Mobbing und zum bewussten Umgang mit dem Medium Internet, machten das Stück nicht nur zu einem unterhaltsamen kulturellen Beitrag an der Schule, sondern regten zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Verhaltens und dem Umgang miteinander an.
Gemeinschaftsschule „J. G. Borlach“ Artern ,Katharina Böttcher, 16.03.2017

Durch ihre überzeugende, frische und authentische Art gelang es den beiden Schauspielern Romana Schneider und Alexander Abramyan, die IGS-Schüler zu fesseln, in den Bann ihrer Darstellung zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen. „Aufgrund der authentischen Darstellung und des intensiven Gedanken- und Meinungsaustausches im Anschluss an das Stück, bin ich davon überzeugt, dass die Botschaft des Theaterstückes unsere Schülerinnen und Schüler erreicht hat“[...] Dass mit der Aufführung diese Auseinandersetzung befeuert wurde, zeigte sich bei dem Gespräch, das im Anschluss an das Stück von den beiden Schauspielern mit den Schülern geführt wurde, und an dem sich die Jugendlichen mit großem Interesse beteiligten.
Wormser Zeitung, Hochheim, 03.03.2017

Das Stück thematisiert das Phänomen des Cyber-Mobbings. Fast jeder fünfte deutsche Jugendliche ist laut einer aktuellen Studie schon einmal im Internet beleidigt, bloßgestellt oder bedroht worden. Die beiden Schauspieler Anna-Lisa Finke und Alexander Abranyan sind mit einem Minimum an Requisiten in die verschiedenen Rollen geschlüpft. Vor allem die Momente zwischen den Szenen, in denen sie das Geschehen auf der Bühne reflektierten, gefiel vielen Schülern.
RP ONLINE, Kreis Kleve, 01.03.2017

Einen sehr schülernahen Einblick in das Leben eines Mobbingopfers bekamen die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Jahrgangsstufe an der Josef-Anton-Rohe-Mittelschule Kleinwallstadt. Sechs Klassen lernten in der Aula der Schule in zwei Vorstellungen des Theaterstückes „Fake oder War doch nur Spaß!“ von Karl Koch die Geschichte der 17-jährigen Lea kennen. Was zunächst mit Sticheleien und Ausgrenzungen aus Neid unter Freundinnen begann, endete für Lea in der psychiatrischen Klinik. Die Thematik des Cyber-mobbings und der immer schnelleren Verbreitung von Fotos und Videos wurde in einer offenen Frage- und Diskussionsrunde mit den beiden Schauspielern nach der Aufführung vertieft. Eine lehrreiche und unterhaltsame Abwechslung zum Schulalltag! 
Josef-Anton-Rohe-Mittelschule, Kleinwallstadt, Isabell Titz, 27.02.2017

Schwerer Stoff der den Schülern der Mittelschule da vorgesetzt wird. Ein Stoff, der lebensnaher fast nicht sein könnte, beruht das Stück doch, wie Svenja Petermann und ihr Kollege Tim Engemann in der anschließenden Diskussion erklären, auf einer wahren Begebenheit. Die beiden Schauspieler fragen auch ganz direkt, was man hätte tun können und tun sollen, damit es nicht so weit gekommen wäre. Sie erzählen, und das war für viele Schüler wohl am eindrucksvollsten, von eigenen Erfahrungen mit dem Thema und sie geben den Jugendlichen am Ende zwei Ratschläge mit auf den Weg: "Hinterfragt alles, was ihr hört oder im Internet lest. Oft ist es nicht die Wahrheit" - und "Ob es an eurer Schule Mobbing gibt oder nicht, das entscheidet ihr ganz alleine". 
Donaukurier, Susanne Lamprecht, 14.02.2017

Am Ende des Stückes haben sich die Schauspieler Zeit genommen, um mit uns über das Thema Mobbing zu sprechen. Jemand fragte, ob das alles wirklich passiert sei. Und darauf kam dann die Antwort, dass die Geschichte auf wirklichen Tatsachen beruhe, wenn auch teilweise etwas abgeändert. Auf alle Fragen, die gestellt wurden, bekamen wir eine Antwort. Mir persönlich hat das Theaterstück gut gefallen, weil es anders war als gewöhnliche Theater.
Gymnasium des Main-Kinzig-Kreises, Klasse 7a, 28.09.2016

Auf die 125 Acht- und Neuntklässler der Auerbacher Geschwister-Scholl-Schule machte das Theaterstück "Fake oder War doch nur Spaß" gestern ordentlich Eindruck. Sie fanden die Informationen gut umgesetzt und insbesondere deren realistische Inszenierung ansprechend. 
Freie Presse Chemnitz, Sylvia Dienel,15.9.2016

Bei den Schülern der sechsten bis achten Klassen gab es betroffene Blicke aber auch einige Lacher, denn „Fake“ ist nicht nur düster. Es war mit typischen Alltagsszenen versehen, zeigte eine Mädchenschwärmerei für einen Jungen und war auch mit einem „Rap“ gespickt, in dem Lea ihren Traum verteidigt. An manchen Stellen bezogen die beiden jungen Schauspieler ihr noch jüngeres Publikum aktiv mit ein.
Saarbrücker Zeitung, 31.05.2016

Das Ensemble bindet das Publikum mit ein, indem es zum Nachdenken anregt. "Wer hätte helfen können?" Die anwesenden Eltern und die Lehrkräfte sind sich einig, dass die Verantwortlichkeit oftmals immer noch bei den Erziehungsberechtigten liegt. Je offener man mit seinem Kind spricht und je enger die Bindung ist, desto schneller können Eltern bemerken, wenn ihr Kind sich verändert.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2016

Manuela Weihrauch und Tim Engemann schlüpften während des gut einstündigen Theaterstücks gekonnt in verschiedene Rollen, traten aber auch immer wieder  aus den dargestellten Personen heraus und gaben Erläuterungen zum Geschehen. Sowohl die an der Realität des Internetmissbrauchs ausgerichtete Dramatik einer unweigerlich in den Abgrund führenden Spirale als auch die ausgezeichnete schauspielerische Leistung der beiden engagierten Darsteller fesselten das Publikum in der Aula der ARS und führten den Schülerinnen und Schülern plastisch die Ernsthaftigkeit des Themas vor Augen. Im nachfolgenden Gespräch hatten die Jugendlichen Gelegenheit den Akteuren Fragen zu stellen und von eigenen Erfahrungen zu berichten.
Auch Lehrerschaft und Schulleitung waren von der ausgezeichneten und pädagogisch wertvollen Darbietung des Ensembles „Radiks“ sehr angetan. Für die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen hatte die Veranstaltung überdies auch einen Fortbildungscharakter, indem viele Anregungen für die Unterrichtsarbeit vermittelt wurden und das Ensemble der ARS auch vertiefendes Begleitmaterial für den Unterricht zur Verfügung stellte.
Adolf-Reichwein-Schule, Pohlheim, 25.01.2016

Sehr sensibel und eindringlich zeigten die Schauspieler, wie schnell so manches Wort, Bild oder Filmsequenz im Internet steht und nicht mehr so leicht entfernt werden kann. Die Schauspieler stellen dabei eindrucksvoll die Sprachlosigkeit des Opfers und die vermeintliche Hilflosigkeit aller anderen Beteiligten dar. Dass die Botschaft die Schülerinnen und Schüler erreicht hatte, zeigte sich in der anschließenden ausführlich geführten Diskussion mit den Schauspielern, die die Betroffenheit aller deutlich machte. Werdenfels-Gymnasium, Garmisch-Partenkirchen, 06.10.2015

Die beiden Schauspieler schlüpften –teilweise offen vor dem Publikum- in zahlreiche Rollen des Stückes, traten zwischendurch sogar als Erzähler auf, veränderten Bühnenbild und Requisiten. Beeindruckend war für die meisten Zuschauer, mit wie wenig Requisiten oder Kostümen man eine andere Rolle einnehmen kann, wenn man nur über die notwendige schauspielerische Fähigkeit verfügt. Durch ihr intensives Spiel gelang es Romana und Alexander jederzeit, die Aufmerksamkeit der Schüler aufrecht zu erhalten und eine Vielzahl von spannenden, teilweise aber auch erheiternden Momenten zu erzeugen. Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Falls das Ensemble Radiks mal wieder in NRW auf Tournee ist, könnte es sein, dass sie noch einmal an unserem Berufskolleg Station machen.
Sebastian Jaekel, Berufskolleg Arnsberg, 15.09.2015

[...] Dabei war die Frage: „Was kann ich dagegen tun?“ in der Gesprächsrunde zentral. Jugendliche wissen oft nicht, wie sie sich in Situationen, in denen sie selber Opfer von Mobbingattacken werden oder als Beobachter solcher Attacken verhalten sollen. Im Gespräch wurde dabei schnell deutlich, dass das Handeln unerlässlich ist – Schülerinnen und Schüler sollten sich an Lehrer, Schulsozialarbeiter oder auch an die Polizei wenden, denn oftmals sind unerwünschte Verbreitung von Videos und Fotos auch Straftatbestände.
Gottlieb-Daimler-Schule, Jelena Horn, Sindelfingen, 09.06.2015

Beide Aufführungen mit "Fake oder War doch nur Spass" sind heute bestens über die Bühne gegangen. Frau Schneider und Herr Abramyan haben sehr gut gespielt. Es ist Ihnen gelungen, die Jugendlichen mit ihrem Spiel zu packen, so dass in unserer Aula eine sehr konzentrierte, phasenweise auch betroffene, Stimmung spürbar war. 
Kantonsschule Seetal (Kanton Luzern), Roger Rauber, 05.05.2015

Phasenweise war es im Musikpavillon mucksmäuschenstill und erst ein Blick in den Raum hätte erkennen lassen, dass darin sich über 100 Schülerinnen und Schüler befanden. In diesen Phasen hingen sie förmlich an den Lippen der beiden Schauspieler auf der Bühne. Dabei zog sie nicht nur die sehr realistisch gespielte Geschichte um Lea, einem jungen Mädchen, das zunehmend von seinen Mitschülern gemobbt wird, in den Bann. Auch die schauspielerische Darbietung, die Intonation, Mimik und Gestik fesselte die jungen Zuschauer.
Pyrmonter Nachrichten, 14.04.2015

So viele begeisterte und positive Rückmeldungen seitens Schüler - und Lehrerschaft! Insbesondere bei den älteren Schülern kam das Stück sehr gut an und auf Nachfrage was ihnen besonders daran gefallen hätte, kam häufig die Rückmeldung "Das waren coole Schaupieler" und anscheinend hat auch die Tatsache, dass die Theatergruppe Radiks aus Berlin angereist kam, Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler ebenso etwas von der Thematik für sich mitnehmen werden.
Schulsozialarbeit, Kusel, 17.12.14 

Aufgeschlossen und interessiert, zum Teil auch sichtlich beeindruckt stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen und trugen zu einer lebendigen Diskussion über das Thema des Stücks bei. „Ein durchweg gelungenes Theatererlebnis, das aufgrund der Aktualität der Thematik unbedingt wiederholt werden sollte“, fanden auch die Kooperationspartner in den Schulen.
Simone Sommerfeld, Fachdienst Jugendarbeit Landkreis Nienburg/Weser, 27.11.2013
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